~~NOTOC~~ ===== GÜNTHER ===== {{ :kutter:platzhalter.jpg?300 |GÜNTHER}} ^ Allgemeines ^^ | **Name** | GÜNTHER\\ zeitweise SEEADLER | | **Fischereikennzeichen** | PG 374\\ ab 1929: BÜS 88\\ ab 1932: SC 2\\ ab 1951: TRA 33\\ ab 1955: NIE 16 | | **Unterscheidungssignal** | 1932: KRWD\\ 1936: DDER\\ 1949: DJGM | | **Eigner** | Max Skrodolis, Wesermünde / Geestemünde\\ Otto Kock, Büsum\\ Paula Kock, Büsum\\ Paula Reiske, Büsum\\ Johann Emil Kirsch, Travemünde\\ Willy, G. & Harry Staack\\ Willy & Harry Staack, Niendorf | | **Typ** | Fischkutter | | **Baujahr** | 1927 | | **Bauwerft** | Werft Freyenhagen, Eckernförde | | **Register / Quelle** | SSR Lübeck, Nr. 1107 | | **Status** | 1963 aufgelegt, 1966 gelöscht, da abgebrochen | ^ Technische Daten ^^ | **Vermessung** | 27 BRT / 8 NRT | | **Maße** | 16,32 × 5,00 × 2,30 m | | **Maschine** | 1927–1949: Bohn & Kähler, Kiel, 60 PS\\ 1949–1963: Deutz, Köln, 150 PS | ===== GÜNTHER ===== Die **GÜNTHER** wurde **1927** auf der **Werft Freyenhagen** in Eckernförde gebaut. In Eckernförde war sie nicht registriert; im **SSR Lübeck** ist sie unter der Nummer **1107** verzeichnet. Zur Werft ist eine spätere Textzeile überliefert, in der von „einem Schuppen der Werft Freyenhagen, der ehemaligen Siegfried-Werft am Vogelsang“ die Rede ist. Die Vermessung betrug **27 BRT** und **8 NRT**. Die Maße werden mit **16,32 × 5,00 × 2,30 m** angegeben. Als Motor ist zunächst ein **Bohn-&-Kähler-Motor** aus Kiel mit **60 PS** verzeichnet. Dieser war von **1927 bis 1949** eingebaut. Von **1949 bis 1963** fuhr der Kutter mit einem **150-PS-Deutz-Motor** aus Köln. Die Unterscheidungssignale lauteten **1932 KRWD**, **1936 DDER** und **1949 DJGM**. Am **9. August 1927** erscheint die **GÜNTHER** als **PG 374** unter **Max Skrodolis** in **Wesermünde / Geestemünde**. Am **3. Juli 1929** wurde der Kutter als **BÜS 88** unter **Otto Kock** in **Büsum** geführt. 1932 erhielt er das Fischereikennzeichen **SC 2** unter **Paula Kock** in Büsum. Am **10. August 1940** wurde die **GÜNTHER** für das Kriegsmarine-Unternehmen **Seelöwe** herangezogen. 1941 wurde der Kutter bei der Kriegsmarine als **DC 31** geführt. Diese Kennung ist auch für den **4. März 1943** belegt. Am **1. Oktober 1945** wurde die **GÜNTHER** zurückgegeben. 1945 erscheint sie wieder als **SC 2 GÜNTHER** unter **Otto Kock** in Büsum. 1946 war **Paula Kock** in Büsum als Eignerin verzeichnet. 1947 erscheint nach Kurt Winter **Paula Reiske** in Büsum. Am **1. September 1949** wurde der Kutter nach **Travemünde** verkauft. 1949 war **Johann Emil Kirsch** in **Travemünde** als Eigner verzeichnet. Am **15. September 1951** wurde die **GÜNTHER** als **TRA 33** unter **J. E. Kirsch** in **Lübeck-Travemünde** geführt. Der Kutter befand sich seit dem **23. April 1950** in seinem Besitz. 1955 erscheint im Deutschen Fischerei-Almanach der Name **SEEADLER** mit dem Fischereikennzeichen **NIE 16** unter **Willy, G. & Harry Staack**. Angegeben werden **16 m** Länge und ein **150-PS-Deutz-Motor**. Am **1. Oktober 1957** war der Kutter als **NIE 16** unter **Willy** und **Harry Staack** in **Niendorf** verzeichnet. Am **8. November 1957** wurde der Heimathafen nach **Niendorf** verlegt. 1959 erscheint im Deutschen Fischerei-Almanach wieder **NIE 16 GÜNTHER** unter **Willy** und **Harry Staack** in Niendorf. 1963 wurde die **GÜNTHER** aufgelegt. Am **27. Januar 1966** wurde der Kutter gelöscht, da er abgebrochen worden war.