| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | BUSSARD |
| Typ | Polizei-Streifenboot Wasserschutzpolizei später Privatboot |
| Betreiber | Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein später privat |
| Heimathafen | Eckernförde später Rendsburg 2026 Düsseldorf |
| Kennung | 2026: B-BR766 |
| Baujahr | 1968 Neubau 1991 |
| Bauwerft | 1991: Staack-Werft, Lübeck |
| Bauweise | Aluminium |
| Status | altes Boot 1991 außer Dienst Neubau nach Havarie wieder flottgemacht 2026 als Privatboot in Fahrt |
| Technische Daten | |
| Maße altes Boot | 8,50 × 2,50 × 0,70 m |
| Maschine altes Boot | Mercedes-Benz, 200 PS |
| Geschwindigkeit altes Boot | 18 kn |
| Maße Neubau | 11,10 / 11,11 × 3,56 × 0,70 m örtlich überliefert: 11,10 × 5,20 × 0,70 m |
| Maschine Neubau | 2 × MTU 6R / Daimler-Benz, je 184 kW |
| Antrieb Neubau | Hamilton-Jet-Antrieb |
| Bauart Neubau | Selbstaufrichter |
| Geschwindigkeit Neubau | 18 kn |
| Besatzung Neubau | 2 Personen |
Die BUSSARD war ein Streifenboot der Wasserschutzpolizei in Eckernförde. In Eckernförde sind zwei Boote dieses Namens zu unterscheiden: ein älteres Aluminiumboot von 1968 und der Neubau von 1991.
Der Neubau von 1991 war das letzte Streifenboot, das in Eckernförde stationiert war.
Das ältere Streifenboot BUSSARD wurde 1968 gebaut. Es war ein Aluminiumboot mit den Maßen 8,50 × 2,50 × 0,70 m.
Als Antrieb diente ein 200-PS-Mercedes-Benz-Motor. Die Geschwindigkeit betrug etwa 18 kn.
Das Boot war in Eckernförde als Streifenboot der Wasserschutzpolizei im Einsatz und ging 1991 außer Dienst.

Das neue Polizei-Streifenboot BUSSARD wurde 1991 auf der Staack-Werft in Lübeck gebaut. Auch dieses Boot bestand aus Aluminium.
Der Neubau wurde zunächst als Streifenboot der Eckernförder Wasserschutzpolizei eingesetzt. Der Heimathafen war Eckernförde. Die BUSSARD von 1991 war das letzte in Eckernförde stationierte Streifenboot.
Das Boot war als Selbstaufrichter ausgeführt und besaß einen Hamilton-Jet-Antrieb.
Die örtlich überlieferten Maße lauten 11,10 × 5,20 × 0,70 m. In Schiffsverzeichnissen wird das Boot jedoch mit 11,11 × 3,56 × 0,70 m angegeben. Die Angabe 5,20 m dürfte daher noch zu prüfen sein.
Als Antrieb dienten zwei MTU-6R-Dieselmotoren beziehungsweise Daimler-Benz-Motoren mit jeweils 184 kW. Die Geschwindigkeit betrug etwa 18 kn. Die Besatzung bestand aus zwei Personen.

Die Wasserschutzpolizei-Station Eckernförde wurde etwa 1997 aufgelöst. Das WSP-Gebäude wurde später abgebrochen.
Nach der Auflösung der Eckernförder Station wurde die BUSSARD nach Rendsburg verholt. Von dort aus war sie für den Nord-Ostsee-Kanal, den Borgstedter See und den Obereidersee zuständig.
Am 26. Dezember 2006 wurde das Boot an seinem Liegeplatz in Rendsburg gewaltsam aufgebrochen. Dabei wurden die Seeverschlüsse zerstört. Die BUSSARD sank am Liegeplatz teilweise ab.
Der Schaden belief sich auf rund 35.000 Euro.
Anders als zunächst angenommen bedeutete der Vorfall jedoch nicht das endgültige Ende des Bootes. Die BUSSARD wurde nach der Havarie in Rendsburg wieder flottgemacht und anschließend erneut in Fahrt gebracht.
Später stand das Boot zum Verkauf.
2026 ist die ehemalige BUSSARD als Privatboot mit der Kennung B-BR766 von Düsseldorf aus in Fahrt.