| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | ADLER |
| Fischereikennzeichen | 1966: ECKE 27 1986: ECKE 105 1995: ECKE 14 ab 11.2014 wieder ECKE 27 |
| Eigner | Hans Dagott Hermann Böttcher ab 2014: Eignergemeinschaft ab 2018: Günter Dickmann |
| Typ | Stellnetzkutter mit Bünn |
| Baujahr | 1966 |
| Baunummer | 149 |
| Bauwerft | Siegfried-Werft, Eckernförde |
| Bauart | Klinkerkutter aus Eichenholz |
| Status | ca. 2020 auf dem Gelände des Eckernförder Segelclubs an Land gestellt |
| Technische Daten | |
| Vermessung | 4,70 GT |
| Länge | 8,40 m |
| Breite | 2,75 m |
| Tiefgang | 0,90 m |
| Maschine | MWM, 22 PS |
Die ADLER wurde 1966 unter der Baunummer 149 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut. Sie war ein Stellnetzkutter mit Bünn, in Klinkerbauweise aus Eichenholz gefertigt.
Mit der ADLER endete der Kutterbau auf der Siegfried-Werft: Sie gilt als der letzte dort gebaute Fischkutter.
Die Vermessung betrug 4,70 GT. Die Maße lagen bei 8,40 × 2,75 × 0,90 Meter.
Als Maschine wurde ein MWM-Dieselmotor mit 22 PS eingebaut. Dieser Motor von 1966 ist nach den vorliegenden Angaben bis heute im Kutter vorhanden. Für den schweren Holzkutter war die Maschine allerdings eher schwach dimensioniert.
1966 kam die ADLER als ECKE 27 ADLER für Hans Dagott aus Eckernförde in Fahrt.
Hans Dagott hielt den Kutter über viele Jahre mit Bootslack in gutem Zustand. Er verstarb 1985.
1986 wurde der Kutter als ECKE 105 ADLER für Hermann Böttcher aus Eckernförde geführt.
1995 erhielt die ADLER das Fischereikennzeichen ECKE 14. Eigner blieb Hermann Böttcher. In dieser Zeit wurde ein neues Aluminium-Ruderhaus aufgesetzt.
Im November 2014 kam die ADLER wieder unter dem alten Fischereikennzeichen ECKE 27 in Fahrt. Eigner war nun eine Gemeinschaft aus drei Personen.
2018 wird Günter Dickmann aus Eckernförde als Eigner genannt. Der Kutter wurde anschließend im Eckernförder Binnenhafen aufgelegt.
Etwa 2020 wurde die ADLER auf dem Gelände des Eckernförder Segelclubs an Land gestellt.