| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | unbekannt ab 1938: ANNEMARIE |
| Fischereikennzeichen | ECKE 62 später KAP 2 |
| Unterscheidungssignal | LRSW ab 1934: DDNG |
| Eigner | 1929: Johannes Weidemann & Wilhelm Litzenroth Willi Witt & Karl Kapischke 1933: Hermann Mohr 1930–1939: Fritz Rehbehn jr. 1951: Arthur Lutz |
| Typ | Fischer-Boot Segelschiff mit einem Mast ab 1938: Fischereifahrzeug / Motorschiff |
| Baujahr | 1920 |
| Bauort | Eckernförde |
| Bauwerft | vermutlich Siegfried-Werft |
| Baumaterial | Holz |
| Status | 1957 vor Langholz-Strand gestrandet, Totalverlust |
| Technische Daten | |
| Länge | ab 1938: 8,17 m 1951: 8,50 m |
| Breite | ab 1938: 2,65 m |
| Tiefgang | ab 1938: 0,89 m |
| Vermessung | 3,3 BRT / 0,76 NRT |
| Maschine | zunächst unbekannt, 8 PS ab 1938: unbekannt, 12 PS 1951: Junkers, 10 PS |
| Besatzung | 2 Mann |
Das spätere Fischereifahrzeug ANNEMARIE wurde 1920 in Eckernförde gebaut. Als Bauwerft kommt vermutlich die Siegfried-Werft in Betracht.
Das Fahrzeug war ein hölzernes Fischer-Boot und wurde zunächst als Segelschiff mit einem Mast beschrieben. Die Vermessung betrug 3,3 BRT und 0,76 NRT. Die Besatzung bestand aus zwei Mann.
Das Unterscheidungssignal lautete zunächst LRSW, ab 1934 dann DDNG.
Im Deutschen Fischerei-Almanach von 1929 erscheint das Fahrzeug als Motorboot unter Johannes Weidemann und Wilhelm Litzenroth aus Borby / Eckernförde. Außerdem werden Willi Witt und Karl Kapischke genannt.
Nach dem Handbuch von 1929 waren Johannes Weidemann und Wilhelm Litzenroth aus Borby / Eckernförde eingetragen.
Von 1930 bis 1937 führt das Handbuch Fritz Rehbehn jr. aus Eckernförde / Kappeln.
Im Deutschen Fischerei-Almanach ist das Fahrzeug 1933 zuletzt unter ECKE 62 verzeichnet. Für die Jahre 1933 bis 1939 erscheint möglicherweise eine Bezeichnung als Jolle unter Hermann Mohr; die Zuordnung ist jedoch nicht eindeutig.
Ab dem Handbuch von 1938 wird das Fahrzeug als Fischereifahrzeug vom Typ Motorschiff geführt. Zugleich erscheint der Name ANNEMARIE und das Fischereikennzeichen KAP 2 unter Fritz Rehbehn jr. in Kappeln.
Für diese Zeit werden Maße von 8,17 × 2,65 × 0,89 m und ein unbekannter Motor mit 12 PS genannt.
Im Deutschen Seefischerei-Almanach von 1951 ist das Fahrzeug unter Arthur Lutz verzeichnet. Die Länge wird mit 8,50 m angegeben, als Antrieb ein 10-PS-Junkers-Motor.
1957 ist die ANNEMARIE nicht mehr verzeichnet.
Im selben Jahr wurde sie bei einem Sturm vor dem Langholz-Strand von der Ankerleine losgerissen, strandete und wurde zum Totalverlust.
Der weitere Verbleib ist damit abgeschlossen.