| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | ECKERNFÖRDE |
| Unterscheidungssignal | DK3088 |
| Betreiber | Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) |
| Typ | Seenotrettungsboot |
| Klasse | 9,5-Meter-Klasse |
| Baujahr | 2004 |
| Bauwerft | Lürssen-Werft, Bardenfleth |
| Bauweise | Aluminium |
| Station | Eckernförde |
| Stationsgebäude | Vogelsang 13, Eckernförde |
| Vormann | Horst Egerland, Eckernförde |
| Status | in Eckernförde stationiert |
| Technische Daten | |
| Vermessung | 7 GT |
| Länge | 9,41 m |
| Breite | 3,61 m |
| Tiefgang | 0,96 m |
| Maschine | 320 PS |
| Geschwindigkeit | 18 kn |
| Pfahlzug | 2,5 t |
| Besonderheit | selbstaufrichtend |
Das Seenotrettungsboot ECKERNFÖRDE gehört zur Flotte der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und ist seit 2004 in Eckernförde stationiert.
Das speziell für den Seenotrettungsdienst konstruierte Aluminiumboot gehört zur 9,5-Meter-Klasse der DGzRS. Trotz seiner vergleichsweise geringen Größe verfügt es über eine hohe Motorleistung, gute Manövriereigenschaften und die Fähigkeit, sich nach einer Kenterung selbst wieder aufzurichten.
Die ECKERNFÖRDE wurde 2004 auf der Lürssen-Werft in Bardenfleth gebaut.
Im Juni 2004 kam das Seenotrettungsboot als Neubau nach Eckernförde und wurde dort für die DGzRS in Dienst gestellt.
Der Rumpf besteht aus Aluminium.
Die Maße betragen 9,41 × 3,61 × 0,96 m, die Vermessung liegt bei 7 GT.
Das Unterscheidungssignal lautet DK3088.
Die ECKERNFÖRDE wird von einer Maschine mit 320 PS angetrieben.
Damit erreicht das Boot eine Geschwindigkeit von etwa 18 Knoten.
Der Pfahlzug beträgt 2,5 Tonnen. Diese hohe Zugkraft ist besonders bei Schlepp- und Sicherungseinsätzen von Bedeutung, etwa wenn ein manövrierunfähiges Sportboot oder ein kleineres Fischereifahrzeug aus einer Gefahrensituation gebracht werden muss.
Eine der wichtigsten sicherheitstechnischen Eigenschaften der ECKERNFÖRDE ist ihre Fähigkeit zur Selbstaufrichtung.
Sollte das Boot bei extrem schwerer See kentern, ist es so konstruiert, dass es sich aus eigener Kraft wieder in die aufrechte Schwimmlage bringt.
Diese Eigenschaft ist für ein Seenotrettungsboot von besonderer Bedeutung, da die Besatzung gerade dann auslaufen muss, wenn andere Schiffe Schutz im Hafen suchen.
Der erste feste Liegeplatz der ECKERNFÖRDE befand sich ab 2004 im Eckernförder Yachthafen.
Seit 2016 liegt das Seenotrettungsboot am neuen Anleger im Stadthafen Eckernförde, auf der Borbyer Seite an der Holzbrücke.
Von dort aus kann die Besatzung schnell in die Eckernförder Bucht und auf die westliche Ostsee auslaufen.
Das Stationsgebäude der DGzRS befindet sich in der Straße Vogelsang 13.
Von Eckernförde aus übernimmt das Seenotrettungsboot Einsätze in der Eckernförder Bucht und den angrenzenden Seegebieten.
Zu den typischen Aufgaben gehören:
Gerade wegen des starken Sportbootverkehrs, der Fischerei und der zahlreichen Segelreviere rund um Eckernförde besitzt die Station eine wichtige Funktion für die Sicherheit auf der westlichen Ostsee.