| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | MIRA ab 1955: RINDBY ab 1963: FREDERIK VII ab 1964: FRISLAND ab 1967: SAXHOLM ab 1970: LADY |
| Unterscheidungssignal | ab 1970: DJPK |
| Eigner / Betreiber | Louis Bjerremind Grau, Risskov dänisches Post- & Telegrafenwesen Vestjysk Maskinfabrik, Esbjerg Johannes Sörensen, Sædding / Esbjerg Victor Henry Lassen, Kolding LINDINGER Holding Co., Kopenhagen Turistforeningen for Maribo og Omegn Rainer Schäfer, Laboe Seetouristik Hampel & Co KG, Laboe Karl-Heinz Winter, Flensburg Baltic-Schiffsausrüstung Wilhelm J. Kuntze KG, Flensburg Reederei Jürgensen & Wegener Kay Hermann Jürgensen, Flensburg |
| Typ | Personenfähre später Butterschiff, Gesellschafts- und Ausflugsschiff |
| Baujahr | 1948 |
| Bauwerft | A. Schröder-Nielsen, Aarhus |
| Bauweise | Holz |
| Status | 1982 aufgegeben, im Hafen von Havneby gesunken |
| Technische Daten | |
| Vermessung | 60 BRT / 39 NRT |
| Maße | 19,90 / 18,90 × 5,70 × 2,02 m |
| Maschine | Deutz, 78 / 120 PS |
| Geschwindigkeit | 8,5 kn |
| Zulassung | 50 Personen |
| Besonderheit | Fahrstand mittschiffs |
Die spätere LADY wurde 1948 auf der Werft A. Schröder-Nielsen in Aarhus gebaut. Das Schiff war aus Holz gebaut und besaß einen mittschiffs angeordneten Fahrstand.
Die Vermessung betrug 60 BRT und 39 NRT. Die Maße werden mit 19,90 / 18,90 × 5,70 × 2,02 m angegeben. Als Antrieb diente ein Deutz-Motor mit 78 / 120 PS. Die Geschwindigkeit betrug 8,5 kn. Das Schiff war für 50 Personen zugelassen.
Am 5. Mai 1948 wurde das Schiff unter dem Namen MIRA für Louis Bjerremind Grau in Risskov, Dänemark, in Dienst gestellt.
Am 26. Mai 1955 wurde die MIRA als RINDBY an das dänische Post- & Telegrafenwesen verkauft. Sie fuhr anschließend als Personenfähre zwischen Havneby / Rømø und List / Sylt.
1961 wurde das Schiff nach Esbjerg an die Vestjysk Maskinfabrik verkauft.
Am 20. Juni 1963 erscheint Johannes Sörensen in Sædding / Esbjerg als Führer einer Parten-Reederei. Das Schiff wurde in FREDERIK VII umbenannt.
1964 erhielt das Schiff den Namen FRISLAND. Eigner war Victor Henry Lassen in Kolding. Die FRISLAND fuhr weiterhin als Personenfähre zwischen Rømø und Sylt.
Am 5. Juni 1964 wurde das Schiff von der LINDINGER Holding Co. in Kopenhagen gekauft und weiter betrieben.
Am 24. Mai 1967 kaufte die Turistforeningen for Maribo og Omegn in Maribo / Lolland das Schiff. Es wurde in SAXHOLM umbenannt und in Bandholm für den sogenannten Veteranen-Verkehr registriert.
Am 14. Mai 1970 erhielt das Schiff den Namen LADY. Als Eigner wird Rainer Schäfer in Laboe genannt. Eingesetzt wurde die LADY für Gesellschafts- und Angelfahrten auf der Kieler Förde. Das Unterscheidungssignal lautete ab 1970 DJPK.
1973 kam die LADY zur Seetouristik Hampel & Co KG in Laboe.
1975 wurde Karl-Heinz Winter in Flensburg Eigner. Das Schiff wurde für Förde-Fahrten zu den Ochseninseln eingesetzt.
1979 kam die LADY zur Baltic-Schiffsausrüstung Wilhelm J. Kuntze KG in Flensburg und wurde weiterhin für Förde-Fahrten verwendet.
Ebenfalls 1979 war die LADY an Günter Marx in Eckernförde verchartert und wurde dort für Stundenfahrten eingesetzt. Zu Günter Marx siehe auch HEIMAT, ECKE 80.
1980 kam das Schiff an die Reederei Jürgensen & Wegener in Hörnum / Sylt beziehungsweise Flensburg.
Im Winter 1979/80 lag die LADY in Flensburg auf.
1981 erscheint Kay Hermann Jürgensen in Flensburg als Eigner.
Ebenfalls 1981 kam die LADY nach einer Kollision mit der Wyker Fähre zur Reparatur auf die Rømø-Werft. Die Reederei verlor jedoch das Interesse an dem Schiff; die Reparaturen wurden nicht mehr ausgeführt. Das Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt bereits desolat.
1982 wurde die LADY aufgegeben. Sie sank im Hafen von Havneby.