SUNRISE

SUNRISE

Allgemeines
Name OSTFRIESLAND
ab 1969: WAPPEN VON FLENSBURG
ab 1970: WAPPEN
ab 1982: GODE WIND
ab 09.1982: SUNRISE
ab 09.1992: MECKLENBURG
IMO 5266489
Unterscheidungssignal DEBG
ab 1999: 9H6300
Reederei / Eigner Reederei AG Ems, Emden
Flensburger Personenschifffahrt GmbH & Co. KG
KG Seetouristik GmbH & Co. KG, Flensburg
Maasholmer Seetouristik Fredi Bruhn
Sunshine Shipping-Line, Eckernförde
MS Wappen Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co. KG, Flensburg
Island Ferry Co. Ltd., Malta
Typ Seebäderschiff
später Butterfahrtschiff
später Ausflugsschiff
Baujahr 1960
Bauwerft Jos. L. Meyer Werft, Papenburg
Baunummer 495
Heimathäfen Emden
Flensburg
Maasholm
Eckernförde
Valletta
Fahrtgebiet / Einsatz Eckernförde Eckernförde – Sønderborg
Butterfahrten
Status 2012 nach Aliağa, Türkei, geschleppt und abgewrackt
Technische Daten
Maße 58,30 × 9,65 × 2,50 m
Vermessung 790 GT
Maschine MaK-Diesel, 2000 PS
Antrieb eine Schraube
Geschwindigkeit 15 kn
Zulassung 647 Fahrgäste

SUNRISE

Die SUNRISE war ein Fahrgastschiff der Sunshine Shipping-Line in Eckernförde. Viele Eckernförder werden sich noch an dieses Schiff erinnern: Es lief zehn Jahre mit Heimathafen Eckernförde von Eckernförde aus.

Die SUNRISE wurde von September 1982 bis September 1992 auf der Route Eckernförde – Sønderborg eingesetzt. Diese Fahrten gehörten zu den sogenannten Butterfahrten.

Die Schiffe der Sunshine Shipping-Line liefen von Eckernförde aus ausschließlich Sønderborg an.

Bau als OSTFRIESLAND

Das Schiff wurde 1960 auf der Jos. L. Meyer Werft in Papenburg gebaut. Die Baunummer lautete 495.

Die IMO-Nummer lautete 5266489. Das ursprüngliche Unterscheidungssignal war DEBG.

Die OSTFRIESLAND war als Seebäderschiff gebaut. Die Vermessung betrug 790 GT. Die Maße lagen bei 58,30 × 9,65 × 2,50 m.

Als Antrieb diente ein MaK-Dieselmotor mit 2000 PS, der auf eine Schraube wirkte. Die Geschwindigkeit betrug etwa 15 Knoten. Das Schiff war für 647 Fahrgäste zugelassen.

Ab 1960 fuhr das Schiff als OSTFRIESLAND mit Heimathafen Emden für die Reederei AG Ems aus Emden. Eingesetzt wurde es als Seebäderschiff zwischen Emden und Borkum.

WAPPEN VON FLENSBURG und GODE WIND

1969 wurde die OSTFRIESLAND an die Flensburger Personenschifffahrt GmbH & Co. KG in Flensburg verkauft und in WAPPEN VON FLENSBURG umbenannt.

1970 wurde das Schiff als WAPPEN mit Heimathafen Flensburg geführt. Eigner beziehungsweise Betreiber war die KG Seetouristik GmbH & Co. KG in Flensburg.

Eingesetzt wurde die WAPPEN auf der Route Burgstaaken – Rødbyhavn.

1981/82 fuhr das Schiff auf der Route Maasholm – Sønderborg im Butterfahrtverkehr.

1982 erhielt es den Namen GODE WIND mit Heimathafen Maasholm. Betreiber war die Maasholmer Seetouristik Fredi Bruhn.

SUNRISE in Eckernförde

Im September 1982 wurde die GODE WIND an die Sunshine Shipping-Line in Eckernförde verkauft.

Vor dem Einsatz ab Eckernförde wurde das Schiff auf der Husumer Schiffswerft in Husum modernisiert und umgebaut.

Anschließend fuhr es als SUNRISE mit Heimathafen Eckernförde.

Die SUNRISE wurde auf der Route Eckernförde – Sønderborg eingesetzt. Damit gehörte sie zu den bekannten Eckernförder Butterfahrtschiffen.

Von September 1982 bis September 1992 blieb die SUNRISE von Eckernförde aus in Fahrt.

Reedereiflagge der Sunshine Shipping Schiffahrtsgesellschaft mbH.

MECKLENBURG und Malta

Im September 1992 wurde die SUNRISE an die MS Wappen Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co. KG in Flensburg verkauft.

Das Schiff erhielt den Namen MECKLENBURG und wurde mit Heimathafen Flensburg auf der Route Burgstaaken – Rødbyhavn eingesetzt.

Im Oktober 1999 wurde die MECKLENBURG ins Mittelmeer nach Malta überführt.

Fortan fuhr sie als MECKLENBURG mit Heimathafen Valletta unter maltesischer Registrierung. Das Unterscheidungssignal lautete 9H6300. Eigner war die Island Ferry Co. Ltd. auf Malta.

Das Schiff wurde für Sightseeing-Touren auf dem Wasser ab Valletta eingesetzt.

Später wurde die MECKLENBURG in Valletta aufgelegt.

Die SUNRISE als MECKLENBURG kurz vor ihrem Ende.

Letzte Jahre und Abbruch

Die ehemalige SUNRISE lag bis 2012 in desolatem Zustand an einer Ankertonne im Hafen von Valletta.

2012 wurde das Schiff nach Aliağa in der Türkei geschleppt und dort abgewrackt.

Damit endete die Geschichte eines Schiffes, das in Eckernförde über zehn Jahre lang zum vertrauten Bild der Butterfahrten gehörte.