SYLTA

SYLTA

Allgemeines
Name SYLTA
Unterscheidungssignal DJEQ
MMSI 211736820
Eigner / Betreiber Kurt Paulsen (Adler-Schiffe), Hörnum / Nordstrand
1980 in Charter für Günter Marx, Eckernförde
Typ Privat-Motorsegler
zeitweise Stundenfahrtschiff
Baujahr 1978
Bauwerft Husumer Schiffswerft
Status seit 2021 an der Museumswerft Flensburg
Technische Daten
Vermessung 26 GT
Länge 16,00 m
Länge über alles: 18,00 m
Breite 5,00 m
Tiefgang 2,30 m
Rumpf Mahagoni, mit GFK überzogen
Maschine Deutz 150 PS
Zulassung 12 Fahrgäste

SYLTA

Die SYLTA ist ein 1978 auf der Husumer Schiffswerft gebauter Motorsegler. Im Gegensatz zu den meisten Ausflugsschiffen, die zeitweise von Eckernförde aus verkehrten, war sie kein ehemaliger Fischkutter, sondern ein privat genutzter Motorsegler.

Der Rumpf wurde aus massivem Mahagoniholz gebaut und anschließend vollständig mit glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) überzogen. Das Schiff misst 16,00 × 5,00 × 2,30 m, die Länge über alles beträgt 18,00 m. Die Vermessung liegt bei 26 GT. Angetrieben wird die SYLTA von einem Deutz-Dieselmotor mit 150 PS. Das Unterscheidungssignal lautet DJEQ, die MMSI 211736820.

Eigner war Kurt Paulsen, Mitbegründer der Adler-Schiffe, mit Heimathafen Nordstrand.

Einsatz in Eckernförde

Im Sommer 1980 kam die SYLTA für lediglich vier Monate nach Eckernförde.

Während dieser Zeit fuhr sie in Charter für Günter Marx und wurde ausschließlich für Stundenfahrten eingesetzt. Das Schiff war für 12 Fahrgäste zugelassen.

Mit ihrem klassischen Erscheinungsbild als Motorsegler stellte die SYLTA eine Besonderheit unter den Eckernförder Ausflugsschiffen dar.

Durch das häufige An- und Ablegen im Hafen wurde jedoch die Backbordseite des Schiffes erheblich beschädigt. Im Herbst 1980 endete deshalb der Chartereinsatz, und die SYLTA kehrte nach Nordstrand zurück.

Spätere Geschichte

Im August 2016 verstarb Eigner Kurt Paulsen.

Im selben Jahr wurde die SYLTA im Obereiderhafen Rendsburg aufgelegt und zum Verkauf angeboten.

Im August 2021 wurde das Schiff von Rendsburg nach Flensburg überführt.

Heute liegt die SYLTA an der Museumswerft Flensburg, wo sie als historischer Motorsegler erhalten geblieben ist.

Bedeutung für Eckernförde

Obwohl die SYLTA nur wenige Monate von Eckernförde aus verkehrte, gehört sie zur Geschichte der Eckernförder Ausflugsschifffahrt. Als eleganter Motorsegler hob sie sich deutlich von den ehemaligen Fischkuttern und Angelkuttern ab, die damals überwiegend für Stundenfahrten eingesetzt wurden.