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EEKHOLT

EEKHOLT

Allgemeines
Name EEKHOLT
Fischereikennzeichen ECKE 10
ab 1968: SC 7
Unterscheidungssignal 1939?: unbekannt
ab 1949: DJOC
Eigner Christian Lorenz & Wilhelm Dankwardt
ab 1951: Christian Lorenz & Klaus Lorenz
ab 1955: Klaus Lorenz
ab 1957: Frieda Lorenz
ab 1968: Heinrich Richerts
Typ Motorkutter
Baujahr 1938
Bauwerft Siegfried-Werft, Eckernförde
Status ab 1983 Motorsegelyacht
Technische Daten
Länge 13,00 m
ab 1951: 13,60 m
ab 1952: 16,35 m
Registerlänge 12,35 m
Breite 4,60 m
Tiefgang 1,98 m
Vermessung 19 BRT / 4 NRT
1957: 75,4 cbm
später: 28 BRZ / 8 NRZ
Geschwindigkeit 8 kn
Besatzung 3–4 Mann
Maschine DW 50 PS
ab 1951 Deutz 110 PS
ab 1968 Henschel 184 PS
ab 1983 Motor 75 PS

ECKE 10 EEKHOLT

Bau

Die EEKHOLT wurde 1938 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut. Eigner waren zunächst Christian Lorenz und Wilhelm Dankwardt. Der Name erinnert an den Ort Eekholt am Nordufer der Eckernförder Bucht östlich von Hemmelmark.

Stapellauf der EEKHOLT auf der Siegfried-Werft im Jahr 1938. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.

Zweiter Weltkrieg

Am 12. August 1940 wurde die EEKHOLT für das Unternehmen „Seelöwe“ von der Kriegsmarine eingezogen und erhielt die Kennung H 626 a Mo.

Am 30. August 1940 lief der Kutter mit einem Verband von Emden aus. Während des Krieges war das Schiff unter anderem als MFK 14895 bei der 60. Motorbootflottille sowie später als MFK 14904 im Bereich Le Havre und beim Marinebefehlshaber Kanalküste eingesetzt. Zwischenzeitlich gehörte die EEKHOLT außerdem zur Hafenschutzflottille Kanalküste.

Am 28. Mai 1942 wurde der Kutter an seine Eigentümer zurückgegeben.

Nachkriegszeit

1951 gehörte die EEKHOLT Christian Lorenz und Klaus Lorenz. Zu diesem Zeitpunkt war das Schiff bereits auf 13,60 Meter verlängert worden.

1952 erfolgte eine weitere Verlängerung auf 16,35 Meter. Ab 1955 war Klaus Lorenz alleiniger Eigner.

1957 wird Frieda Lorenz, die Witwe von Christian Lorenz sen., als Eignerin genannt. Die Vermessung betrug nun 75,4 cbm. Schiffsführer war Klaus Lorenz.

Von 1961 bis 1968 lag die EEKHOLT ungenutzt im Eckernförder Binnenhafen. Während Klaus Lorenz in der Handelsschifffahrt tätig war, wurde der Kutter teilweise geplündert.

Die EEKHOLT (Bildmitte) im Eckernförder Binnenhafen nahe dem Steindamm. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.

Weitere Laufbahn

1968 wurde das Schiff nach Büsum verkauft. Unter dem Namen VERENA und dem Fischereikennzeichen SC 7 gehörte der Kutter bis 1973 Heinrich Richerts.

1983 erfolgte der Umbau zur Motorsegelyacht. Neuer Eigner war Günter Harms aus Hamburg. Das Schiff war mit 28 BRZ und 8 NRZ vermessen und besaß zuletzt eine Länge von 16,10 Metern.

Am 2. April 1993 war die ehemalige EEKHOLT noch im Schiffsregister eingetragen.

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