CAROLA
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | CAROLA |
| Fischereikennzeichen | ECKE 125 |
| Unterscheidungssignal | LRTB ab 1934: DDNH |
| Eigner | Wilhelm Stöcken 1970 laut Mitgliederliste: Wilhelm Seidel |
| Typ | Fischerboot Segelschiff mit einem Mast später Fischereifahrzeug / Motorschiff zuletzt Motorkutter |
| Baujahr | 1919 |
| Bauort | Eckernförde |
| Bauwerft | vermutlich Glasau |
| Baumaterial | Holz |
| Status | nach 1938 im DFA nicht mehr verzeichnet |
| Technische Daten | |
| Länge | 9,95 m |
| Breite | 3,10 m |
| Tiefgang | 1,12 m |
| Vermessung | 6,6 BRT / 1,7 NRT |
| Maschine | zunächst unbekannt, 12 PS ab 1937: 25 PS zuletzt im DFA: 20 PS |
| Besatzung | 2 Mann |
ECKE 125 CAROLA
Die CAROLA wurde 1919 in Eckernförde gebaut. Als Bauwerft kommt vermutlich die Glasau-Werft in Betracht.
Das Fahrzeug war ein hölzernes Fischerboot und wurde zunächst als Segelschiff mit einem Mast geführt. Die Vermessung betrug 6,6 BRT und 1,7 NRT. Die Besatzung bestand aus zwei Mann.
Das Unterscheidungssignal lautete zunächst LRTB, ab 1934 dann DDNH.
Im Handbuch ist die CAROLA von 1928 bis 1939 unter Wilhelm Stöcken in Eckernförde verzeichnet.
Ab 1937 wird das Fahrzeug im Handbuch als Fischereifahrzeug vom Typ Motorschiff geführt. Für diese Zeit werden Maße von 9,95 × 3,10 × 1,12 m und ein Motor mit 25 PS genannt.
Im Deutschen Fischerei-Almanach ist ECKE 125 von 1929 bis 1938 unter Wilhelm Stöcken verzeichnet, zuletzt als Motorkutter mit 20 PS. 1939 ist die CAROLA nicht mehr im DFA verzeichnet.
Nach einer Anmerkung von Ralf Trümner war Wilhelm Stöcken Steinfischer.
Trümner weist außerdem darauf hin, dass die Mitgliederliste der Kieler Fischereigenossenschaft vom Mai 1970 Wilhelm Seidel als Mitglied Nr. 803 zu ECKE 125 verzeichnet. Ob dieser spätere Eintrag noch zur CAROLA gehört oder ein anderes Fahrzeug betrifft, ist bislang nicht geklärt.
Weitere Angaben zum Verbleib sind bislang nicht bekannt.


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