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kutter:ecke_3_christa

CHRISTA

CHRISTA

Allgemeines
Name CHRISTA
Fischereikennzeichen ECKE 3
Unterscheidungssignal DJSN
Eigner Wilhelm Bartels
Karl-Otto („Kalle“) Jahn
Gerald Schwarz
Jan-Ole Mahrt
Olaf Friedrich
Ostfriesische Transportgesellschaft
Typ Fischkutter
später Freizeitkutter
Baujahr 1946
Bauwerft Siegfried-Werft, Eckernförde
Status 2017 aus dem Fischerei-Register genommen
späterer Verbleib unbekannt
Technische Daten
Länge 14,00 m (1951)
14,40 m (1952)
14,52 m (1974)
Vermessung 62,3 cbm (1957)
49,7 cbm (1974)
Maschine DW bzw. Deutz 75 PS (1951)
Holmag 75 PS (1952)
Holmag 90 PS (1966)
Deutz 90 PS (1970)
Mercedes-Benz 180 PS (ca. 1985)
Cummins (1995)
Mercedes-Benz V10, 300 PS (2001)

ECKE 3 CHRISTA

Bau

Die CHRISTA wurde 1946 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde für Wilhelm Bartels gebaut.

Nach Angaben von Ralf Trümner ersetzte sie die ALWINE (ECKE 8), die am 25. Mai 1942 nach einem Seeminentreffer gesunken war.

Anfangs war der Rumpf schwarz geteert. Unter Karl-Otto („Kalle“) Jahn erhielt der Kutter später einen dunkelblauen Anstrich.

Einsatz

Bereits 1951 erscheint die CHRISTA im Deutschen Seefischerei-Almanach mit einer Länge von 14 Metern und einer 75 PS starken Hauptmaschine.

Im Laufe der Jahrzehnte wurde der Kutter mehrfach modernisiert. Neben verschiedenen Motoren erhielt das Schiff 1995 ein neues Ruderhaus und eine neue Back. 2001 wurde schließlich ein Mercedes-Benz V10 mit 300 PS eingebaut.

1967 übernahm Karl-Otto („Kalle“) Jahn den Kutter. Anfang der 1990er Jahre ging die CHRISTA an Gerald Schwarz über.

2010 übernahm Jan-Ole Mahrt die CHRISTA. Nach den vorliegenden Angaben war er der Sohn von Gerald Schwarz. In dieser Zeit war die CHRISTA nur noch selten in Fahrt und lag längere Zeit im Eckernförder Hafen.

Umbauten

Etwa 1985 wurde die 180 PS starke Mercedes-Benz-Maschine des Kutters HEIMAT (ECKE 80) eingebaut. Durch den stärkeren Motor begann der Kutter zunächst stark Wasser zu machen. Das Problem konnte jedoch behoben werden.

1995 folgte der Einbau einer neuen Cummins-Hauptmaschine. Gleichzeitig wurden Ruderhaus und Back erneuert.

2001 erhielt die CHRISTA schließlich einen Mercedes-Benz V10 mit 300 PS.

Außerdienststellung

Am 1. November 2017 wurde die CHRISTA aus dem Fischerei-Register genommen und abgemeldet. Für den geplanten Verkauf wurden Netztrommel und Winde ausgebaut.

Der langjährige Eigner Karl-Otto Jahn verstarb am 25. September 2017 in Eckernförde.

Freizeitkutter und späterer Verbleib

Im September 2019 lag die CHRISTA weiterhin in Eckernförde, nun als Freizeitkutter. Eigner war Olaf Friedrich aus Hamburg-Eppendorf.

2022 wurde die CHRISTA an die Ostfriesische Transportgesellschaft in Emden verkauft. Der Kutter wurde nach Emden überführt und dort aufgelegt.

Im Sommer 2022 sank die CHRISTA an ihrem Liegeplatz im Emder Hafen teilweise. Ursache war ein Wassereinbruch im Fischraum. Der Kutter wurde schwimmfähig gehalten.

Später soll die CHRISTA ins Mittelmeer überführt worden sein. Der weitere Verbleib ist bislang unbekannt.

Bilder

Die CHRISTA (ECKE 3) im Eckernförder Hafen. Foto: eo-ems.de.
Die CHRISTA beim Wechsel des Schleppnetzes im Jahr 2015. Foto: sh:z.
Die CHRISTA (ECKE 3) im Jahr 1972. Rechts liegen CHRISTEL (ECKE 4) und DORIS. Foto: Sammlung Bernd Gradlowski.
Die CHRISTA (ECKE 3) links. Rechts liegt INGRID (ECKE 6), im Hintergrund der ehemalige Kriegsfischkutter ANTARES. Foto: Theo Christiansen, „Eckernförde – Die Stadt in Bildern“ (1978).
Die CHRISTA nach ihrer Außerdienststellung im November 2017. Netztrommel und Winde wurden bereits für den geplanten Verkauf entfernt.
Die CHRISTA (ECKE 3) während ihrer letzten Liegezeit im Eckernförder Hafen.

Diskussion

Bernd Gradlowski, 2026/07/04 00:27

Zur ECKE 3 CHRISTA fehlt noch so einiges. 2010 übernahm Jan-Ole Mahrt die CHRISTA. Es war der Sohn von Gerald Schwarz. 01.11.2017 aus dem Fischerei-Register genommen. Der Kutter stand zum Verkauf. 09.2019 als Freizeitkutter CHRISTA. Mit Liegeplatz in Eckernförde. Für Olaf Friedrich aus Hamburg-Eppendorf. 2022 Verkauft an die Ostfriesische Transportgesellschaft in Emden. Nach Emden überführt und dort aufgelegt. Im Sommer 2022 am Liegeplatz im Emder Hafen teilweise gesunken. Wassereinbruch im Fischraum. Der Kutter wurde schwimmfähig gehalten. Die CHRISTA soll später ins Mittelmeer überführt worden sein. Verbleib unbekannt.

martin, 2026/07/04 06:07

okay, danke! :-)

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