Unbekannt
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | unbekannt |
| Fischereikennzeichen | ECKE 75 |
| Eigner | 1929–1934: Lorenz Marckwardt & Karl Prieß ab 1935: Lorenz Marckwardt |
| Typ | Motorkutter |
| Baujahr | unbekannt |
| Bauwerft | unbekannt |
| Status | Verbleib unbekannt |
| Technische Daten | |
| Länge | 10,00 m |
| Maschine | 1929: 6 PS später: DW, 10 PS 1939: 25 PS |
ECKE 75
Unter dem Fischereikennzeichen ECKE 75 ist im Deutschen Fischerei-Almanach von 1929 bis 1934 ein namenloser Motorkutter von Lorenz Marckwardt und Karl Prieß verzeichnet.
Die Motorleistung wird zunächst mit 6 PS angegeben. Später erscheint ein 10-PS-DW-Motor. Die Länge wird mit 10,00 m genannt.
Ab 1935 wird nur noch Lorenz Marckwardt als Eigner geführt.
1939 ist eine Motorleistung von 25 PS verzeichnet.
Kriegseinsatz
Für den Kutter ist ein Kriegsmarine-Einsatz unter der Kennung H 14909 überliefert. Dabei ist noch zu klären, ob es sich um eine eigentliche Fahrzeugkennung oder um die Kennung einer Gruppe beziehungsweise eines Verbandes handelt.
Der Kutter war im Bestand der 80. Motorbootflottille und beim Marinebefehlshaber Kanalküste im Einsatz. Vergleichbare Kennungen erscheinen auch bei ECKE 1, ECKE 3, ECKE 8 und ECKE 41.
Der weitere Verbleib ist bislang nicht bekannt.
Hinweis zu Karl Prieß
Zu Karl Prieß besteht derselbe noch zu prüfende Hinweis wie bei ECKE 74: Er könnte an Flüchtlingstransporten nach Dänemark beteiligt gewesen sein und möglicherweise zu Haftstrafe und Deportation verurteilt worden sein. Diese Zuordnung ist bislang nicht gesichert.


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