HOHWACHT
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | HOHWACHT |
| Typ | Zollkreuzer |
| Baujahr | 1954 |
| Bauwerft | Theodor Buschmann Werft, Hamburg |
| Bauweise | Stahlrumpf |
| Betreiber | Bundeszollverwaltung |
| Klasse / Vergleichstyp | 32-m-Zollboot-Klasse Daten nach Schwesterschiff GLÜCKSTADT |
| Status | ausgemustert |
| Technische Daten | |
| Länge | ca. 32,00 m |
| Breite | ca. 5,20 m |
| Tiefgang | ca. 1,60 / 1,62 m |
| Maschine | 2 Dieselmotoren |
| Maschinenleistung | zusammen ca. 2300 PS |
| Antrieb | 2 Schrauben |
| Geschwindigkeit | ca. 19 kn |
HOHWACHT
Die HOHWACHT war ein Zollkreuzer der Bundeszollverwaltung.
Der hier behandelte Zollkreuzer HOHWACHT wurde 1954 auf der Theodor Buschmann Werft in Hamburg gebaut. Das Schiff besaß einen Stahlrumpf.
Die genauen technischen Daten der HOHWACHT liegen bislang nicht vollständig vor. Als Vergleich werden die Daten des Schwesterschiffes GLÜCKSTADT herangezogen. Es wird angenommen, dass die Hauptdaten beider Schiffe weitgehend übereinstimmten.
Die GLÜCKSTADT gehörte zur sogenannten 32-m-Klasse der Zollboote. Von diesen hochseetüchtigen Zollbooten wurden in den 1950er Jahren mehrere Einheiten für die deutsche Zollverwaltung gebaut.
Die Maße werden nach dem Vergleichstyp mit etwa 32,00 × 5,20 × 1,60 / 1,62 m angegeben. Als Antrieb dienten zwei Dieselmotoren mit zusammen etwa 2300 PS auf zwei Schrauben. Die Geschwindigkeit betrug etwa 19 kn.
Die HOHWACHT wurde auch in Eckernförde gesehen. Für 1965 ist ein Bild des Zollkreuzers HOHWACHT überliefert.
Am 24. September 1982 lag die HOHWACHT im Slip der Siegfried-Werft in Eckernförde.
Eine weitere Aufnahme aus der Sammlung Gradlowski zeigt den Zollkreuzer halb aufgeslipt bei der Siegfried-Werft. Rechts im Bild befindet sich möglicherweise ein Schwesterschiff.
Eine weitere Aufnahme zeigt die HOHWACHT aufgeslipt bei der Siegfried-Werft, mit dem Bug zur Rückseite der Werft an der Straße. Auffällig ist, dass auf dem Bild weder ein Straßenschild „Fahrbahnverengung“ noch „Bauarbeiten“ zu erkennen ist.
Hinweis zu einer älteren HOHWACHT
Bernd Gradlowski weist zu einem weiteren Bild ausdrücklich darauf hin, dass es sich dabei nicht um die HOHWACHT des Baujahres 1954 handelt.
Vermutlich zeigt dieses Bild eine ältere HOHWACHT aus der Zeit vor 1954. Diese ältere Einheit hatte noch einen Holzrumpf. Auf der gezeigten Aufnahme befand sich das Schiff offenbar bereits längst in privater Hand.






Diskussion