PILLAU
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | PILLAU später CHRISTEL D später CARO |
| Fischereikennzeichen | ECKE 49 ab 1957: SO 319 ab 1959: SK 20 |
| Unterscheidungssignal | 1945: DTFR ab 1957: DJTO |
| Eigner | Franz Kaupel, E. Rähse & H. Trautriems später A. Hollack & Söhne ab 1973: F. Dany ab 2005: Rolf Carlos Reeckmann |
| Typ | KFK Fischkutter später Motoryacht |
| Baunummer | KFK 533 |
| Baujahr | 1944 |
| Bauwerft | Ernst Burmester Schiffswerft KG, Swinemünde |
| Status | 2017 als CARO im Aufbau befindlich |
| Technische Daten | |
| Länge | 24,00 m |
| Breite | 6,40 m |
| Tiefgang | 2,50 m |
| Vermessung | 70 BRT / 23 NRT |
| Maschine | Modag, 120 PS ab 1957: 150 PS ab 1962: Mercedes, 300 PS |
| Umbau / Rückbau | Siegfried-Werft, Eckernförde |
ECKE 49 PILLAU
Bau und Rückbau
Die PILLAU war der KFK 533. Sie wurde 1944 auf der Ernst Burmester Schiffswerft KG in Swinemünde gebaut.
Der Kutter war mit 70 BRT und 23 NRT vermessen. Die Maße betrugen 24,00 × 6,40 × 2,50 m.
Als Antrieb diente zunächst ein 120-PS-Modag-Motor. 1957 wird eine Motorleistung von 150 PS genannt, ab 1962 ein 300-PS-Mercedes-Motor.
Der Rückbau erfolgte auf der Siegfried-Werft in Eckernförde.
Eckernförder Zeit
Im September 1947 wurde die PILLAU als ECKE 49 unter Franz Kaupel, E. Rähse und H. Trautriems in Eckernförde geführt. Möglicherweise ist bei den Namen auch Rehse beziehungsweise die Verbindung Hopp & Rehse gemeint.
1951 lag der Kutter auf.
Im Juli 1952 kam die PILLAU zum BGS-See und lag dort als sogenannter „KFK-Rumpf Nr. 1“ auf.
Etwa 1955 wurde das Schiff von der Bundesmarine verkauft. Zwischenzeitlich erfolgte ein Umbau.
Heikendorf und SK 20
Im April 1957 wurde die PILLAU als SO 319 in Heikendorf unter A. Hollack & Söhne geführt. Das Unterscheidungssignal lautete ab 1957 DJTO.
Im November 1959 erhielt der Kutter das Fischereikennzeichen SK 20.
Motoryacht CHRISTEL D und CARO
1973 wurde die PILLAU außer Dienst gestellt und zur Motoryacht CHRISTEL D unter F. Dany umgebaut.
2003 befand sich die ehemalige PILLAU als Motoryacht auf Mallorca.
2005 lag sie in Stralsund und wurde an Rolf Carlos Reeckmann in Liddow auf Rügen verkauft.
2014 war das Schiff als CARO im Aufbau befindlich. Auch 2017 wurde noch von laufenden Arbeiten berichtet.
Der weitere Verbleib ist bislang nicht bekannt.




Diskussion