ELISABETH
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | ELISABETH ab 1966: ODIN I ab 1989: BORNEO |
| Fischereikennzeichen | 1951: ECKE 18 1954: SO 96 1959: SR 1 1963: ECKE 17 1966: SH 20 1989: SH 22 ab 2004: MRZ 10 |
| Unterscheidungssignal | DJTJ 1990–2004: DMEZ |
| Eigner | R. Wegner W. Foth E. Foth H. Schneider E. O. Müller |
| Typ | Fischkutter später Sportangelfahrzeug |
| Baujahr | 1951 |
| Bauwerft | Gebrüder Modersitzki, Maasholm |
| Register | SSR-HL 1489 |
| Status | 2008 abgewrackt |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Länge | laut SSR: 16,44 m nach Spiering: 18,00 m zuletzt: 18,10 m |
| Breite | laut SSR: 5,83 m nach Spiering: 5,80 m |
| Tiefgang | 2,20 m |
| Vermessung | 44 BRT / 13 NRT später: BRZ 125 / NRZ 38 |
| Maschine | MaK, 120 PS ab 1970 MWM, 236 PS später 300 PS |
ECKE 18 ELISABETH
Bau und Eckernförder Zeit
Die ELISABETH wurde 1951 bei Gebrüder Modersitzki in Maasholm gebaut. Der Kutter wurde im Seeschiffsregister Lübeck unter SSR-HL 1489 geführt.
Am 13. Juli 1951 kam die ELISABETH als ECKE 18 zu R. Wegner nach Eckernförde. Auffällig war der steile, nahezu senkrechte Vorsteven. Der Kutter war als Steuerbord-Seitenfänger ausgeführt; die hufeisenförmigen Schleppgalgen sind auf den frühen Aufnahmen gut zu erkennen.
Die ursprüngliche Vermessung betrug 44 BRT und 13 NRT. Im späteren Register erscheinen BRZ 125 und NRZ 38. Die Maße werden unterschiedlich angegeben: laut Seeschiffsregister 16,44 × 5,83 × 2,20 Meter, nach Spiering dagegen 18,00 × 5,80 × 2,20 Meter.
Als Antrieb diente zunächst ein 120-PS-MaK-Motor.
Wechselnde Fischereikennzeichen
Im Juni 1954 wurde die ELISABETH als SO 96 geführt. Ab November 1959 trug sie das Fischereikennzeichen SR 1.
Im November 1963 erhielt der Kutter wieder ein Eckernförder Kennzeichen und wurde nun als ECKE 17 geführt.
Werftkran-Unfall 1961
Eine Aufnahme zeigt die ELISABETH als SR 1 im Zusammenhang mit dem Unfall des Werftkrans der Siegfried-Werft im Jahr 1961. Der Kran stürzte in das Hafenbecken. Der Ausleger begrub eine Yacht und das davorliegende Touristenschiff SIEGFRIED II. Das Ausflugsschiff wurde erheblich beschädigt.
Die ELISABETH, die hinter der SIEGFRIED II lag, nahm bei dem Unfall keinen Schaden.
ODIN I
Am 12. Oktober 1966 wurde die ELISABETH in ODIN I umbenannt. Das neue Fischereikennzeichen lautete SH 20. Eigner war W. Foth.
Am 22. Dezember 1966 wurde Heiligenhafen als Heimathafen eingetragen.
Am 29. Dezember 1971 kam das Schiff zu E. Foth und wurde als Sportangelfahrzeug genutzt. 1970 hatte der Kutter bereits einen neuen MWM-Motor mit 236 PS erhalten.
Am 14. Januar 1975 wurde die ODIN I außer Dienst gestellt und nach Dänemark verkauft.
Der neue Eigner ab Januar 1975 war N.H.Pilegaard aus Svaneke/Bornholm.
BORNEO
Im Februar 1989 wurde der Kutter aus Dänemark zurückgekauft. Er kam als R 202 nach Deutschland, erhielt anschließend das Fischereikennzeichen SH 22 und wurde in BORNEO umbenannt. Eigner war H. Schneider in Heiligenhafen.
Für die Zeit von 1990 bis 2004 ist das Unterscheidungssignal DMEZ belegt. Später war der Kutter mit 300 PS motorisiert.
Im Dezember 2003 wurde die BORNEO außer Dienst gestellt. Laut EU Fleet Register wurde sie am 5. Dezember 2003 an E. O. Müller verkauft, offenbar zur Übernahme von Fangkapazitäten.
Am 1. Mai 2004 wurde der Kutter nach Polen weiterverkauft. Dort fuhr er als MRZ 10 BORNEO in Mrzeżyno.
Am 17. November 2008 wurde das Schiff als DES vermerkt, also als zerstört beziehungsweise abgewrackt. Die zuletzt angegebene Länge über alles betrug 18,10 Meter, die Maschinenleistung 300 PS.







Diskussion
Der neue Eigner ab Januar 1975 war N.H.Pilegaard aus Svaneke/Bornholm.DK. Als R 202 BORNEO in Svaneke/Bornholm. US:OXUU. Februar 1989 wurde der Kutter aus Dänemark zurückgekauft.