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kutter:ecke_26_saturn

SATURN

SATURN

Allgemeines
Name SATURN
ab 1948: HOFFNUNG
Fischereikennzeichen ECKE 26
ab 1949: BX 519
ab 1955: SO 290
ab 1959: SL 24
Unterscheidungssignal 1945: DVZP
1949: DMDI
1955: DJYS
Eigner H. Wendt & H. Trautriems
später H. Wendt
O. Krakow
H. & H. H. Westphal
H. H. Westphal
Typ Kriegsfischkutter
später Fischkutter
Baunummer KFK 283
Baujahr 1943
Bauwerft Ernst Burmester Schiffswerft KG, Swinemünde
Register ab 1948: SSR-Lübeck 1276
Status 1966 außer Dienst und teilabgebrochen
1967 Register gelöscht
Technische Daten
Länge 24,00 m
Breite 6,40 m
Tiefgang 2,50 m
Vermessung 69 BRT / 22 NRT
Maschine Modag, 125 PS

ECKE 26 SATURN

Herkunft

Die SATURN war der frühere KFK 283. Der Kriegsfischkutter wurde 1943 bei der Ernst Burmester Schiffswerft KG in Swinemünde gebaut.

Das Schiff war mit 69 BRT und 22 NRT vermessen. Die Maße betrugen 24,00 × 6,40 Meter. Als Antrieb diente ein 125-PS-Modag-Motor.

Für 1945 ist das Unterscheidungssignal DVZP belegt.

Eckernförder Zeit als SATURN

Im November 1946 kam der Kutter als ECKE 26 SATURN zu H. Wendt und H. Trautriems nach Eckernförde. Beide werden als korrespondierende Reeder im Zusammenhang mit der OMGUS genannt.

Der Rückbau zum Fischkutter erfolgte auf der Böbs-Werft in Travemünde.

Im Oktober 1947 erscheint der Kutter bei der Fischdampfer-Treuhand GmbH Bremerhaven. Als korrespondierende Reeder werden weiterhin H. Wendt und H. Trautriems aus Eckernförde genannt.

HOFFNUNG

1948 wurde das Schiff im Seeschiffsregister Lübeck unter der Nummer 1276 eingetragen und in HOFFNUNG umbenannt.

Am 5. Februar 1949 wurde die HOFFNUNG als BX 519 unter H. Wendt aus Eckernförde geführt. Das Unterscheidungssignal lautete nun DMDI.

Im April 1951 erfolgte die Rückgabe an die Fischdampfer-Treuhand GmbH.

Im Oktober 1951 erscheint die HOFFNUNG weiterhin als BX 519, nun unter O. Krakow als korrespondierendem Reeder.

Im Oktober 1953 wurde der Kutter von der Bundesrepublik Deutschland angekauft.

1955 wird O. Krakow als Eigner geführt. Im Juli 1955 erhielt die HOFFNUNG das Fischereikennzeichen SO 290; das Unterscheidungssignal lautete nun DJYS. Heimathafen war Travemünde.

Am 18. August 1959, möglicherweise auch erst im November 1959, wurde der Kutter als SL 24 geführt.

Letzte Jahre und Teilabbruch

Im Juli 1961 werden H. & H. H. Westphal als Eigner genannt. Ab März 1966 erscheint H. H. Westphal allein.

Im Juni 1966 wurde die HOFFNUNG außer Dienst gestellt und teilabgebrochen.

Am 20. Juli 1967 wurde der Registereintrag gelöscht.

Aus dem Spantengerüst entstand anschließend bei HATRA Hagelstein in Travemünde ein KFK-Nachbau. Der spätere Name und das genaue Datum dieses Neuaufbaus sind bislang nicht bekannt.

Bildmitte: BX 519 HOFFNUNG, ex ECKE 26 SATURN, im Hafen von Bremerhaven. Der Aufnahmeort lässt sich am rechts liegenden KFK 147 erkennen, der um 1951 als BX 528 NORMANN geführt wurde und später als HF 529 SEILMOKER bekannt war.

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kutter/ecke_26_saturn.txt · Zuletzt geändert: von martin