ADELA
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | ADELA |
| Fischereikennzeichen | HEL 117 GDY 40 GOT 40 GOT 4 HELA 23 MAAF 3 MAA 16 ECKE 12 |
| Unterscheidungssignal | SODY |
| Eigner | Paul Gic zeitweise Alfred Zuch |
| Typ | Fischkutter |
| Baujahr | 1934 |
| Bauwerft | Gdynia (Polen) |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Länge | 14,30 m |
| Breite | 4,56 m |
| Tiefgang | 1,58 m |
| Vermessung | 18,3 BRT / 4,84 NRT |
| Maschine | PERKUN (Warschau), 30 PS |
ECKE 12 ADELA
Geschichte
Die ADELA wurde 1934 in Gdynia (Polen) gebaut und zunächst unter dem Fischereikennzeichen HEL 117 eingesetzt. Bereits 1937 erhielt der Kutter das Kennzeichen GDY 40 und den Namen JUREK.
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde das Schiff im Oktober 1939 als GOT 40 in Gotenhafen unter deutscher Verwaltung registriert. 1942 erhielt es das Kennzeichen GOT 4, ab dem 25. Februar 1943 fuhr der Kutter als HELA 23 unter Alfred Zuch.
Nach Kriegsende befand sich die ADELA unter alliierter Kontrolle. Am 26. September 1945 war sie unter der Führung von Alfred Zuch in Kiel beziehungsweise Kappeln stationiert. Das Schiff wurde entmilitarisiert und anschließend in der Fischerei eingesetzt. Zeitweise führte es die Fischereikennzeichen MAAF 3 und später MAA 16.
Zwischenzeitlich war der Kutter auch als ECKE 12 in Eckernförde registriert. Ob Alfred Zuch zu diesem Zeitpunkt weiterhin Eigner oder Schiffsführer war, ist bislang nicht eindeutig belegt.
Nach einem polnischen Einspruch ordneten die Alliierten am 9. Oktober 1946 die Rückgabe des Schiffes an. Das Fischereikennzeichen ECKE 12 wurde gelöscht.
Am 22. Dezember 1946 kehrte die ADELA nach Polen zurück und wurde zum 31. Dezember 1946 an den ursprünglichen Eigner Paul Gic zurückgegeben. Seit dem 18. Februar 1947 war das Schiff wieder in Danzig registriert.
Am 12. Februar 1980 wurde die ADELA aus dem polnischen Schiffsregister gestrichen. Die endgültige Außerdienststellung erfolgte am 5. Januar 1983.



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