TRAUTE
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | TRAUTE |
| Fischereikennzeichen | PIL 24 später ECKE 86 ab 1963: ECKE 26 |
| Unterscheidungssignal | 1935: keines ab 1949: DJRK ab 1968: DJNQ |
| Eigner | Karl Sporwien, Otto Sporwien & E. Schöttke Karl & Otto Sporwien ab 1963: Kurt Potratz ab 1969: Wwe. Erna Potratz |
| Schiffsführer | ab 1969: Manfred Potratz |
| Typ | Fischkutter |
| Baujahr | 1935 |
| Bauwerft | Werft Adolf Groß, Labiau, Ostpreußen |
| Status | 1979 in Büsum gesunken und abgebrochen |
| Technische Daten | |
| Länge | 12,85 m |
| Registerlänge | 12,13 m |
| Breite | 4,72 m |
| Tiefgang | 1,90 m |
| Vermessung | nach 1945: 17 BRT / 5 NRT |
| Maschine | 1935: Deutz, 50 PS 1940er Jahre: Deutz, 100 PS DFA 1964: Deutz, 100 PS |
ECKE 86 TRAUTE
Herkunft
Die TRAUTE wurde 1935 auf der Werft Adolf Groß in Labiau, Ostpreußen, gebaut.
Nach 1945 war der Kutter mit 17 BRT und 5 NRT vermessen. Die Maße werden mit 12,85 / 12,13 × 4,72 × 1,90 m angegeben; 12,13 m ist die Registerlänge.
Als Antrieb diente zunächst ein 50-PS-Deutz-Motor. In den 1940er Jahren erhielt die TRAUTE einen 100-PS-Deutz-Motor, der auch im DFA 1964 genannt wird.
1935 ist kein Unterscheidungssignal belegt. Ab 1949 lautete es DJRK, ab 1968 DJNQ.
Vor dem Krieg fuhr die TRAUTE als PIL 24 unter Karl Sporwien, Otto Sporwien und E. Schöttke in Pillau II.
Kriegseinsatz
Im August 1940 wurde die TRAUTE im Rahmen des Kriegsmarine-Unternehmens „Seelöwe“ herangezogen.
Am 21. September 1940 sank der Kutter nach einem Fliegerbombentreffer in Boulogne. Er wurde geborgen und repariert.
Im Oktober 1940 erscheint die TRAUTE bei der 80. Motorbootflottille.
Am 5. März 1942 gehörte sie zu den Motorfischkuttern, die zur Überführung an die Motorbootabteilung Amsterdam in Le Havre bereitstanden.
1945 wurde der Kutter zurückgegeben.
Eckernförder Zeit als ECKE 86
In den 1940er Jahren kam die TRAUTE nach Eckernförde und wurde als ECKE 86 unter Karl Sporwien und Otto Sporwien geführt.
1957 wurde das Rufzeichen entzogen und nicht mehr geführt, weil der Kutter unter 17,65 BRT beziehungsweise 50 cbm lag.
Von 1957 bis 1963 erscheint die TRAUTE nicht im DFA. Auch im Handbuch beziehungsweise in der Amtlichen Liste ist sie von 1957 bis 1972 nicht geführt.
Als ECKE 26
1963 wurde die TRAUTE als ECKE 26 unter Kurt Potratz in Eckernförde geführt.
1969 erscheint Wwe. Erna Potratz als Eignerin. Schiffsführer war Manfred Potratz.
1978 wurde die TRAUTE stillgelegt und war 1979 nicht mehr in der Amtlichen Liste verzeichnet.
1979 wurde sie nach Büsum verbracht, sank dort im Hafenbecken und wurde nach Information von Bernd Gradlowski abgebrochen.
Nach Winter war die TRAUTE am 26. Februar 1978 als Schlepperhilfe für einen gesunkenen Kutter im Hafen von Büsum eingesetzt.
Überführung nach Amsterdam, 5. März 1942
Am 5. März 1942 wurden 19 Motorfischkutter zur Überführung an die Motorbootabteilung Amsterdam in Le Havre genannt. Die Eckernförder Kutter sind in der folgenden Liste hervorgehoben:
- TRAUTE (PIL 24)
- NN (PIL 75)
- TILLY (NIE 9)
- SCHWALBE (ECKE 15)
- STÖRTREGEN (ECKE 7)
- DR. HOFFMANN (PX 217)
- IRMGARD (PC 319)
- BRIGITTA (HF 285)
- SEEHUND (SAS 31)
- SEEADLER (SAG 62)
- COLUMBUS (HELA 126)
- SALAMANDER (HFG)
- KRONSORT (ECKE 11)
- FRIEDA (BÜS 74)
- ALWINE (ECKE 8)
- AUDIEK / KFK 394 (SS 67)
- NORDMARK (ECKE 41)
- P 26
- BERTHA-ELISABETH (BÜS 44)





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