MARIA
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | MARIA |
| Fischereikennzeichen | ECKE 89 |
| Unterscheidungssignal | LRPT ab 1934: DDML 1938: DMFK |
| Eigner | Franz Zett Christian W. G. Mahrt Christian Mahrt |
| Typ | Fischkutter Segelschiff mit einem Mast später Motorkutter / Motorschiff |
| Baujahr | 1917 |
| Bauort | Eckernförde |
| Bauwerft | vermutlich Glasau |
| Baumaterial | Holz |
| Status | nach Beschädigung 1944/45 unbekannt |
| Technische Daten | |
| Länge | 9,50 m ab 1938: 10,20 m |
| Breite | ab 1938: 3,20 m |
| Tiefgang | ab 1938: 1,00 / 1,30 m |
| Vermessung | 6,3 BRT / 1,69 NRT |
| Maschine | Callesen, 12 PS 1931: 15 PS 1937–1939: 25 PS |
| Besatzung | 2 Mann |
ECKE 89 MARIA
Herkunft und technische Daten
Die MARIA wurde 1917 in Eckernförde gebaut. Als Bauwerft kommt vermutlich die Glasau-Werft in Betracht.
Das Schiff war ein hölzerner Fischkutter und wurde zunächst als Segelschiff mit einem Mast geführt. Später erscheint es als Motorkutter beziehungsweise ab 1938 als Fischereifahrzeug vom Typ Motorschiff.
Die Vermessung betrug 6,3 BRT und 1,69 NRT. Die Länge wird mit 9,50 m angegeben.
Als Antrieb diente zunächst ein 12-PS-Callesen-Motor. 1931 wird eine Motorleistung von 15 PS genannt. Von 1937 bis 1939 ist die MARIA als Motorkutter mit 25 PS verzeichnet. Die Besatzung bestand aus zwei Mann.
Ab 1938 werden Maße von 10,20 × 3,20 × 1,00 / 1,30 m genannt.
Das Unterscheidungssignal lautete zunächst LRPT, ab 1934 DDML und 1938 DMFK.
Eigner und Registereinträge
Im Deutschen Seefischerei-Almanach von 1929 ist der Name MARIA belegt.
Als Eigner wird Franz Zett genannt.
Im Handbuch erscheint das Schiff von 1926 bis 1933 unter Christian W. G. Mahrt in Eckernförde. Von 1935 bis 1939 wird Christian Mahrt in Eckernförde geführt.
Kriegseinsatz und Beschädigung
Am 12. August 1940 wurde die MARIA im Rahmen des Kriegsmarine-Unternehmens „Seelöwe“ herangezogen.
Am 13. September 1940 wurde sie mit Transport 532 von Emden nach Deutschland zurückgeführt.
Am 13. Dezember 1940 erfolgte die Rückgabe.
Am 20. Januar 1944 wurde der Fischkutter ECKE 89 durch einen Torpedotreffer beschädigt.
Für den Zeitraum 20. Januar 1944 bis 25. Januar 1945 ist eine Bergung beziehungsweise Bearbeitung vermerkt. Genannt wird außerdem 1944/45 OFD Kiel / 776?; die genaue Aktenzuordnung ist noch zu klären.
Das weitere Schicksal der MARIA ist bislang nicht bekannt.


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