HEIMAT
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | HEIMAT |
| Fischereikennzeichen | KIE 13 ab 1951: SO 2 ab 1959: SH 1 ab 1960: SC 1 ab 1963: ECKE 80 |
| Unterscheidungssignal | ab 1949: DJVC |
| Eigner | Robert & Rudolf Gerwien Robert Gerwien Rudi Gerwien Gustav Termer, Fritz Termer & Günther Hömke Fritz Termer & Günther Hömke Fritz Termer & Henry Jaspers Günther Hömke & Henry Jaspers ab 1981: Günther Marx |
| Typ | Fischkutter später Motoryacht |
| Baujahr | 1950 |
| Bauwerft | Bootswerft Dornquast, Heiligenhafen |
| Bauweise | karweel |
| Status | 1987 nach Arnis zum Abbruch geschleppt |
| Technische Daten | |
| Länge | 13,95 m nach Verlängerung laut Spiering: 15,70 m |
| Breite | 5,32 m laut Spiering: 5,30 m |
| Tiefgang | 1,97 m |
| Vermessung | 15 BRT / 7 NRT laut Spiering nach Verlängerung: 26 BRT / 8 NRT |
| Maschine | Deutz, 120 PS ab 1953: Deutz, 150 PS |
ECKE 80 HEIMAT
Bau und frühe Jahre
Die HEIMAT wurde 1950 auf der Bootswerft Dornquast in Heiligenhafen fertiggestellt. Der Kutter war karweel gebaut.
Die ursprüngliche Vermessung betrug 15 BRT und 7 NRT. Die Maße werden mit 13,95 × 5,32 × 1,97 m angegeben.
Nach Spiering war die HEIMAT später mit 26 BRT und 8 NRT vermessen; die Maße werden dort mit 15,70 × 5,30 m angegeben. Diese Angaben deuten auf eine spätere Verlängerung hin.
Als Antrieb diente zunächst ein 120-PS-Deutz-Motor. 1953 erhielt der Kutter einen 150-PS-Deutz-Motor. Das Unterscheidungssignal lautete DJVC.
1950 wurde die HEIMAT als KIE 13 unter Robert Gerwien und Rudolf Gerwien in Kiel geführt.
Im Juni 1951 erhielt der Kutter das Fischereikennzeichen SO 2 unter Robert Gerwien in Rendsburg.
1956 war das Schiff in Heiligenhafen verzeichnet.
Im November 1959 wurde die HEIMAT als SH 1 unter Robert Gerwien in Heiligenhafen geführt. In dieser Zeit erfolgte ein Verkauf.
Im September 1960 kam der Kutter als SC 1 unter Rudi Gerwien nach Büsum.
Eckernförder Zeit
Im August 1963 kam die HEIMAT nach Eckernförde und erhielt das Fischereikennzeichen ECKE 80. Eigner waren Gustav Termer, Fritz Termer und Günther Hömke.
Möglicherweise erfolgte im Zusammenhang mit der Eckernförder Zeit auch die Verlängerung, die Spiering mit den späteren Maßen und der höheren Vermessung wiedergibt.
Am 7. August 1965 nahm die HEIMAT an der Eckernförder Kutterregatta teil und errang das Blaue Band.
1968 erscheinen Fritz Termer und Günther Hömke als Eigner.
1972 wurden Fritz Termer und Henry Jaspers als Eigner geführt.
1974 erscheinen Günther Hömke und Henry Jaspers als Eigner.
Stilllegung und Ende
Im Dezember 1980 wurde die HEIMAT stillgelegt.
1981 kam der Kutter an Günther Marx aus Eckernförde und wurde zur Motoryacht umgebaut.
1986 war die ehemalige HEIMAT noch in der Amtlichen Liste vorhanden.
1987 wurde das Schiff nach Arnis geschleppt und dort zum Abbruch gegeben.
Im August 1990 war die HEIMAT nicht mehr verzeichnet.





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