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kutter:seute_deern

SEUTE DEERN

SEUTE DEERN

Allgemeines
Name SEUTE DEERN
Unterscheidungssignal DFNY
zeitweise DK 9309
IMO 5321124
MMSI 211208410
Reederei Reederei Cassen Eils, Cuxhaven
Partenreederei Baunummer 335, Cassen Eils / HADAG
Typ Seebäderschiff
später Butterfahrtschiff, Restaurant- und Veranstaltungsschiff
Baujahr 1961
Bauwerft Rheinstahl-Nordseewerke, Emden
Baunummer 335
Heimathafen Cuxhaven
Status aufgelegt / als Veranstaltungs- und Restaurantschiff genutzt
Technische Daten
Vermessung 825 BRT
Maße 63,91 × 10,00 / 10,06 × 2,40 m
Maschine 2 × MAN-Diesel
Maschinenleistung 2 × 1000 kW
Geschwindigkeit ca. 15,5 kn
Zulassung 775 Personen

SEUTE DEERN

Die SEUTE DEERN ist ein deutsches Seebäderschiff der Reederei Cassen Eils. Sie wurde 1961 auf den Rheinstahl-Nordseewerken in Emden gebaut.

Gebaut wurde das Schiff unter der Baunummer 335 für die Partenreederei Baunummer 335, eine Kooperation der Reederei Cassen Eils und der HADAG. Eingesetzt wurde die SEUTE DEERN zunächst im Helgoland- und Ausflugsverkehr.

Die IMO-Nummer lautet 5321124. Als Unterscheidungssignal ist DFNY belegt; zeitweise erscheint auch DK 9309. Die MMSI lautet 211208410.

Die Maße werden mit 63,91 × 10,00 / 10,06 × 2,40 m angegeben. Das Schiff ist mit 825 BRT vermessen und war für 775 Personen zugelassen.

Als Antrieb dienen zwei MAN-Dieselmotoren mit jeweils 1000 kW. Die Geschwindigkeit beträgt etwa 15,5 kn.

Ursprünglich war die SEUTE DEERN kürzer. Im Jahr 1979 wurde sie von 57,47 m auf 63,91 m verlängert und um einen weiteren Salon auf dem zweiten Deck ergänzt. Im Zuge dieses Umbaus erhielt sie auch einen großen SB-Supermarkt für den Duty-Free-Verkauf.

In der Sommersaison wurde die SEUTE DEERN zunächst von verschiedenen ostfriesischen Inseln aus für Ausflugsfahrten, vor allem nach Helgoland, eingesetzt. Außerdem verstärkte sie zeitweise den Verkehr auf der Route Cuxhaven – Helgoland.

Im Winterhalbjahr wurde das Schiff in den ersten Jahren wiederholt an die Stena Line verchartert und auf der Skagenroute eingesetzt.

Ab 1970 übernahm die SEUTE DEERN zeitweise den Winterdienst von Cuxhaven nach Helgoland.

Nachdem Cassen Eils und die Reederei Norden-Frisia Mitte der 1970er Jahre im Ausflugsverkehr nach Helgoland kooperierten, wurde die SEUTE DEERN im Sommerhalbjahr verstärkt für Butterfahrten auf der Ostsee eingesetzt.

Von 1995 bis 1999 kam die SEUTE DEERN nach Eckernförde. Dort wurde sie im den Sommermonaten für Butterfahrten auf der Strecke Eckernförde – Sønderborg eingesetzt, während sie in den Wintermonaten im Liniendienst Cuxhaven - Helgoland fuhr.

Von 2003 bis 2014 lag die SEUTE DEERN im Hafen von Hamburg-Harburg. Danach wurde sie in die Hamburger HafenCity verlegt. Später lag sie auf der südlichen Elbseite in Steinwerder.

Der Name SEUTE DEERN ist plattdeutsch und bedeutet „süßes Mädchen“.

Quellenhinweis: Ergänzte Angaben zu Baunummer, Reederei-Konstruktion, Verlängerung 1979, Maschinenanlage, MMSI, Einsatzgeschichte und späterem Liegeplatz stammen aus öffentlich zugänglichen Schiffsverzeichnissen und Schiffsdatenbanken zur IMO 5321124.

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kutter/seute_deern.txt · Zuletzt geändert: von martin