HEIMAT
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | HEIMAT |
| Fischereikennzeichen | ECKE 14 |
| Eigner | Heinrich Ehrich ab 1956: Günther Klatt ab 1976: Norbert Gorny |
| Typ | Motorkutter |
| Bauweise | geklinkert |
| Baujahr | unbekannt |
| Bauwerft | unbekannt |
| Herkunft | vermutlich 1952 aus Langballigau angekauft |
| Status | 1977 weiterverkauft, Verbleib unbekannt |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Länge | 1951: 10,20 m 1956: 11,00 m ab 1969: 12,04 m |
| Vermessung | 1957–1965: 28,3 cbm ab 1969: 16 BRT / 45,3 cbm (?) |
| Maschine | zunächst GK-Rehbehn 25 PS ab 1953 BuK 25 PS später Deutz 70 PS ab 1972 Modag 90 PS |
ECKE 14 HEIMAT
Herkunft
Die HEIMAT war der dritte bekannte Träger des Fischereikennzeichens ECKE 14. Nach allgemeiner Auffassung handelt es sich um den Kutter, der 1952 aus Langballigau nach Eckernförde angekauft wurde. Dort soll er zuvor das Fischereikennzeichen LAN 1 FF geführt haben.
Bereits zum 1. Juli 1950 erscheint jedoch Heinrich Ehrich mit ECKE 14 im Deutschen Seefischerei-Almanach. Das angegebene Kaufdatum 1952 ist daher nicht ganz eindeutig einzuordnen.
Zeit unter Heinrich Ehrich
1951 wird ECKE 14 im Deutschen Seefischerei-Almanach unter Heinrich Ehrich geführt. Die Länge betrug damals 10,20 Meter. Als Antrieb ist ein 25-PS-GK-Rehbehn-Motor angegeben.
Auch in der Deutschen Fischereifahrzeugkartei wird Heinrich Ehrich von 1951 bis 1955 als Eigner geführt.
1953 erhielt der Kutter einen 25-PS-BuK-Motor.
Zeit unter Günther Klatt
1956 ging der Kutter an Günther Klatt über. Für diese Zeit wird eine Länge von 11,00 Metern genannt. Bis 1965 bleibt die Vermessung mit 28,3 cbm gleich.
Günther Klatt war Mitglied der Kieler Fischerei-Genossenschaft GmbH Erzeugergemeinschaft unter der Mitgliedsnummer 869.
Zwischen 1966 und 1968 ist das Fischereikennzeichen ECKE 14 drei Jahre lang nicht verzeichnet.
Umbau und Name HEIMAT
1969 erscheint erstmals der Name HEIMAT für ECKE 14. Eigner war weiterhin Günther Klatt.
Nach einem Umbau war der Kutter nun mit 12,04 Metern Länge angegeben. Die Maschine war ein 70-PS-Deutz-Motor. Die Vermessung wird ab 1969 mit 16 BRT beziehungsweise 45,3 cbm genannt.
Dieser Wert ist auffällig: Von den zuvor angegebenen 28,3 cbm auf 45,3 cbm ergäbe sich ein Zuwachs von 17 cbm. Da der Kutter durch den Umbau nur etwa einen Meter länger wurde, ist diese Angabe wahrscheinlich fehlerhaft oder beruht auf einem Übertragungsfehler.
1972 erhielt die HEIMAT einen 90-PS-Modag-Motor.
1975 ist der Kutter letztmals im Deutschen Fischerei-Almanach verzeichnet.
Verkauf und Verbleib
1976 wurde die HEIMAT als Motorkutter an Norbert Gorny verkauft. Dieser fischte mit dem Schiff bis 1977.
1977 wurde der Kutter erneut weiterverkauft. Der weitere Verbleib ist bislang nicht bekannt.
Günther Klatt verstarb 1986 im Alter von 55 Jahren.
1976 folgte auf die HEIMAT unter dem Fischereikennzeichen ECKE 14 die RENI.
Im Dezember 1980 wurde die HEIMAT stillgelegt und im Eckernförder Binnenhafen ohne Motor aufgelegt.







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