Unbekannt
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | unbekannt |
| Fischereikennzeichen | ECKE 14 |
| Eigner | Heinrich Ehrich ab 1956: Günther Klatt |
| Typ | Offener Fischkutter |
| Bauweise | Klinker |
| Baujahr | unbekannt |
| Bauwerft | unbekannt |
| Technische Daten | |
|---|---|
| Länge | 10,20 m ab 1952: 11,00 m |
| Vermessung | 1957: 10 BRT / 28,3 cbm |
| Maschine | GK-Rehbehn, 25 PS ab 1953: BuK, 25 PS später Deutz, 70 PS |
ECKE 14
Geschichte
Dieses Fahrzeug war der zweite bekannte Träger des Fischereikennzeichens ECKE 14.
Der offene, in Klinkerbauweise gebaute Fischkutter gehörte spätestens seit 1950 Heinrich Ehrich. Nach späteren Angaben soll das Schiff 1952 aus Langballigau nach Eckernförde übernommen worden sein. Dabei könnte es sich um das frühere Fahrzeug LAN 1 FF gehandelt haben. Diese Zuordnung ist jedoch nicht gesichert.
1951 wird der Kutter mit einer Länge von 10,20 Metern und einem 25-PS-GK-Rehbehn-Motor geführt. Bereits 1952 wird eine Länge von 11,00 Metern angegeben. 1953 erhielt das Schiff einen 25-PS-BuK-Motor.
1956 ging der Kutter an Günther Klatt über. Er wohnte in der Cäcilienstraße 42 in Eckernförde und war Mitglied der Kieler Fischerei-Genossenschaft (Mitgliedsnummer 869).
Umbau
Durch einen umfangreichen Umbau erhielt der Kutter ein vollständig neues Achterschiff. Dadurch wurde das Fahrzeug höher und etwa einen Meter länger. Gleichzeitig wurde ein 70-PS-Deutz-Motor eingebaut.
Der Kutter besaß ein Ruderhaus, ein Vorschiffslogis sowie ein angehängtes Ruder.
Die Vermessung wird 1957 mit 10 BRT beziehungsweise 28,3 cbm angegeben. Nach dem Umbau werden teilweise 16 BRT beziehungsweise 45,3 cbm genannt. Der daraus resultierende Zuwachs von 17 cbm erscheint jedoch unrealistisch und dürfte auf einen Übertragungs- oder Schreibfehler zurückzuführen sein.
Zwischen 1966 und 1968 ist das Schiff in der Deutschen Fischereifahrzeugkartei nicht verzeichnet. Die Ursache hierfür ist bislang ungeklärt.


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