NORDMARK
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | NORDMARK später ZIPPY |
| Fischereikennzeichen | ECKE 41 ab 1954: SO 209 ab 1956 wieder ECKE 41 |
| Unterscheidungssignal | 1933: DDOX ab 1949: DJPX als ZIPPY: DF5949 ab 1992 wieder DJPX |
| Eigner | Christian Starck & Peter Anton ab 1973: Roland Schlichthaber ab 1981: Heinz Ludwig ab 1984: Peter Aust später Hans-Jürgen Kruse ab 1992: Pelka & Heiler |
| Typ | Fischkutter ab 1956 Helmtaucherboot / Klasse 725 später Motoryacht |
| Baujahr | 1933 |
| Bauwerft | Siegfried-Werft, Eckernförde |
| Status | weiterer Verbleib unbekannt |
| Technische Daten | |
| Länge | ursprünglich: 16,20 m Vermessungslänge: 13,26 m ab 1956: 15,10 m als Motoryacht: 15,42 m |
| Breite | ursprünglich: 4,57 m ab 1956: 4,74 m als Motoryacht: 4,68 m |
| Tiefgang | ursprünglich: 1,71 m nach Spiering: 1,90 m ab 1956: 1,79 m |
| Vermessung | ursprünglich: 15,5 BRT / 3,2 NRT ab 1956: 26 BRT / 6 NRT als Motoryacht: 26 BRT / 12 NRT |
| Maschine | Deutz, 50 PS 1940er Jahre: Deutz, 90 PS ab 1955: Deutz, 150 PS |
ECKE 41 NORDMARK
Bau und Eckernförder Fischerei
Die NORDMARK wurde 1933 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut.
Der Kutter war ursprünglich mit 15,5 BRT und 3,2 NRT vermessen. Die Maße werden mit 16,20 / 13,26 × 4,57 × 1,71 m angegeben; 13,26 m ist die Vermessungslänge. Nach Spiering betrug der Tiefgang 1,90 m.
Als Antrieb diente zunächst ein 50-PS-Deutz-Motor. In den 1940er Jahren erhielt die NORDMARK einen 90-PS-Deutz, 1955 einen 150-PS-Deutz-Motor.
Im Deutschen Fischerei-Almanach ist die NORDMARK von 1934 bis 1939 als ECKE 41 unter Christian Starck und Peter Anton aus Eckernförde verzeichnet. Das Unterscheidungssignal lautete 1933 DDOX.
Kriegseinsatz
Am 12. August 1940 wurde die NORDMARK im Rahmen des Kriegsmarine-Unternehmens „Seelöwe“ herangezogen. In den Unterlagen erscheint sie zunächst als H 2823 b Mo, später als H 2847 b Mo.
Am 30. August 1940 wurde der Kutter von Emden nach Le Havre überführt. Als MFK 14901 war er in Trouville bei der 280. Flottille geführt. Außerdem erscheint die Kennung MFK 14909 im Bestand der 80. Motorbootflottille beim Marinebefehlshaber Kanalküste.
Noch während des Krieges wurde die NORDMARK zurückgegeben.
Nachkriegszeit und Bundeswehr
Ab 1949 ist das Unterscheidungssignal DJPX belegt.
Im Juni 1954 wurde die NORDMARK als SO 209 unter Christian Starck und Peter Anton geführt.
Im September 1956 erhielt sie wieder das Fischereikennzeichen ECKE 41. Anschließend wurde sie als Helmtaucherboot der Klasse 725 bei der Erprobungsstelle 71 der Bundeswehr in Eckernförde eingesetzt.
Für diese Zeit werden 26 BRT und 6 NRT sowie Maße von 15,10 × 4,74 × 1,79 m genannt.
Im April 1973 wurde die NORDMARK stillgelegt.
Motoryacht und ZIPPY
1973 wurde die ehemalige NORDMARK zur Motoryacht unter Roland Schlichthaber in Maasholm.
Als Motoryacht war sie mit 26 BRT und 12 NRT vermessen. Die Maße werden mit 15,42 × 4,68 m angegeben.
1981 ging das Schiff an Heinz Ludwig aus Hamburg, 1984 an Peter Aust aus Hamburg.
Zwischen 1986 und 1990 wurde es an Hans-Jürgen Kruse aus Hamburg verkauft und in ZIPPY umbenannt. Das Unterscheidungssignal lautete nun DF5949.
1992 kam die ZIPPY zu Pelka & Heiler in Lübeck und erhielt wieder das frühere Unterscheidungssignal DJPX.
Der weitere Verbleib ist bislang nicht bekannt.



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