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NORDSTERN

NORDSTERN

Allgemeines
Name NORDSTERN
Fischereikennzeichen ECKE 40
ab 1954: SO 208
ab 1958 wieder ECKE 40
Unterscheidungssignal 1933: DDOY
ab 1949: DJPY
Eigner Peter Mahrt
Typ Seitenfänger
Fischerei-Motorschiff
Baujahr 1933
Bauwerft Matthiesen & Paulsen, Arnis
Baumaterial Holz
Status 1979 stillgelegt und zum Abbruch verkauft
Technische Daten
Länge ursprünglich 12,92 m
nach Verlängerung: 16,40 m
Registerlänge später: 15,33 m
Breite 4,52 m
später 4,60 m
Tiefgang 1,83 m
später 1,63 m
Vermessung ursprünglich 14,4 BRT / 3,3 NRT
nach Verlängerung und Neuvermessung: 26 BRT / 7 NRT
Maschine 1933: Deutz, 50 PS
194x: Deutz, 105 PS
1955: Deutz, 150 PS
1968: Modag, 150 PS
Geschwindigkeit ca. 8,0 kn

ECKE 40 NORDSTERN

Bau und technische Entwicklung

Die NORDSTERN wurde 1933 bei Matthiesen & Paulsen in Arnis gebaut. Es handelte sich um einen hölzernen Seitenfänger beziehungsweise ein Fischerei-Motorschiff.

Ursprünglich war der Kutter mit 14,4 BRT und 3,3 NRT vermessen. Die Maße betrugen 12,92 × 4,52 × 1,83 m. Als Antrieb diente zunächst ein 50-PS-Deutz-Motor.

In den 1940er Jahren wurde das Schiff verlängert. Danach werden Maße von 16,40 / 15,33 × 4,60 × 1,63 m genannt. Spiering gibt 26 BRT, 7 NRT und Maße von 16,4 × 4,6 × 1,8 m an.

Die Maschinenanlage wurde mehrfach modernisiert: In den 1940er Jahren erhielt die NORDSTERN einen 105-PS-Deutz-Motor, 1955 eine 150-PS-Deutz-Maschine und 1968 einen 150-PS-Modag-Motor. Die Geschwindigkeit wird mit etwa 8 Knoten angegeben.

Eckernförder Zeit und Kriegseinsatz

1933 wurde der Kutter als ECKE 40 NORDSTERN unter Peter Mahrt in Eckernförde geführt.

Am 13. September 1939 wurde die NORDSTERN von der Kriegsmarine als H 130 für die Hafenschutzflottille Kiel in Dienst genommen.

Im August 1940 folgte der Einsatz im Rahmen des Unternehmens „Seelöwe“. Am 17. August 1940 erscheint das Schiff als Arbeitsboot 2 des Netzsperrverbands I. Ab 1. Januar 1941 wurde es als Arbeitsboot 2 der Netzsperrgruppe Mitte geführt.

1945 wurde der Kutter an den Eigner zurückgegeben und fuhr wieder als ECKE 40 NORDSTERN in Eckernförde.

Nachkriegszeit

Im Juni 1954 erhielt der Kutter das Fischereikennzeichen SO 208. Er wurde weiterhin unter dem Namen NORDSTERN von Peter Mahrt geführt.

1957 erfolgten die Verlängerung und eine Neuvermessung. Dabei wurden 26 BRT und 7 NRT sowie Maße von 15,33 × 4,60 × 1,63 m eingetragen.

Im Mai 1958 wurde das Fischereikennzeichen wieder in ECKE 40 geändert.

Im August 1979 wurde die NORDSTERN stillgelegt und zum Abbruch verkauft.

Bilder

In der Mitte liegt ECKE 40 NORDSTERN, rechts innen daneben ECKE 43 RENI. Links außen ist ECKE 15 SCHWALBE zu sehen. Das Bild dürfte um 1965 entstanden sein; ECKE 15 SCHWALBE trägt hier noch das alte Ruderhaus. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.
Links ECKE 40 NORDSTERN, rechts ECKE 43 RENI, etwa 1966. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.
ECKE 40 NORDSTERN auf einer Ansichtskarte von 1939. Rechts ist möglicherweise ECKE 15 SCHWALBE zu sehen. Bild: AK Eckernförde, alte Ansichtskarte 7461232

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kutter/ecke_40_nordstern.txt · Zuletzt geändert: von martin