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SCHWALBE

SCHWALBE

Allgemeines
Name SCHWALBE
Fischereikennzeichen ECKE 15
1954: SO 249
ab 1956 wieder ECKE 15
Unterscheidungssignal ab 1949: DJTB
Eigner Lorenz Marckwardt sen.
Lorenz Marckwardt sen. & H. Marckwardt jr.
Lorenz Marckwardt sen. & jr.
später Lorenz Marckwardt jr.
Typ Fischkutter
Baujahr 1939
Bauwerft Siegfried-Werft, Eckernförde
Status 1978 außer Dienst, nach England verkauft
Technische Daten
Länge 13,50 m
Breite 4,60 m
Tiefgang 1,80 m
Vermessung 18 BRT / 5 NRT
Maschine MaK-Dieselmotor 90 PS
später 120 PS

ECKE 15 SCHWALBE

Bau

Die SCHWALBE wurde 1939 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut. Eigner war Lorenz Marckwardt senior.

Der Kutter war mit 18 BRT und 5 NRT vermessen. Die Länge betrug 13,50 Meter, die Breite 4,60 Meter und der Tiefgang 1,80 Meter. Als Antrieb diente zunächst ein 90-PS-MaK-Dieselmotor, später eine Maschine mit 120 PS.

Stapellauf der ECKE 15 SCHWALBE auf der Siegfried-Werft im Jahr 1939. Der Schriftzug am Bug ist in Fraktur ausgeführt. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.

Zweiter Weltkrieg

1939 wurde die SCHWALBE von der Kriegsmarine als H 112 bei der Hafenschutzflottille Kiel eingesetzt.

Am 12. August 1940 wurde der Kutter im Rahmen des Unternehmens „Seelöwe“ erneut herangezogen und erhielt die Kennung H 2836 a Mo.

Am 30. August 1940 lief die SCHWALBE als Motorfischkutter von Emden aus. Später wurde sie unter der Kennung MFK 14901 geführt und war mit dieser Kennung in Trouville bei der 280. Flottille eingesetzt.

Noch während des Krieges wurde der Kutter an seine Eigentümer zurückgegeben.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg fuhr die SCHWALBE wieder unter dem Fischereikennzeichen ECKE 15. Ab 1949 ist das Unterscheidungssignal DJTB belegt.

Im Juli 1954 wurde der Kutter als SO 249 geführt. In den Unterlagen erscheint dabei offenbar die Namensform „Lorne“; als Eigner werden Lorenz Marckwardt sen. und H. Marckwardt jr. genannt.

Seit September 1956 führte das Schiff wieder das Fischereikennzeichen ECKE 15.

1966 wird Lorenz Marckwardt als Eigner genannt, 1967 Lorenz Marckwardt sen. und jr. Später ging der Kutter an Lorenz Marckwardt jr. über.

ECKE 15 SCHWALBE um 1960. Auf dieser Aufnahme ist noch das ältere Ruderhaus zu sehen, das später ersetzt wurde. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.
Regattafahrt der ECKE 15 SCHWALBE im Jahr 1966. Das neue Ruderhaus unterscheidet sich deutlich von der älteren Ausführung auf den früheren Aufnahmen. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.
Hafenaufnahme mit ECKE 15 SCHWALBE und ECKE 5 ANNEMARIE. Mitte bis Ende der 1950er Jahre. Das alte Ruderhaus war nur mit Sperrholz verkleidet; darunter befand sich bereits angegriffene ältere Substanz. Ganz rechts im Hintergrund liegt ECKE 7 STÖRTREGEN, die 1961 aus Eckernförde verschwand. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.

Spätere Jahre

Nach 1965 entstand eine Hafenaufnahme mit ECKE 28 GERDA und ECKE 15 SCHWALBE. Da die GERDA bereits unter dem Fischereikennzeichen ECKE 28 erscheint, muss das Bild nach 1965 aufgenommen worden sein.

Im September 1978 wurde die SCHWALBE außer Dienst gestellt und nach England verkauft.

Links ECKE 28 GERDA, in der Mitte ECKE 15 SCHWALBE. Die Aufnahme entstand nach 1965, da die GERDA bereits das Fischereikennzeichen ECKE 28 führt. Rechts am Bildrand ist möglicherweise LAN 1 FF zu erkennen. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.
Binnenhafen Eckernförde 1974: vorn ECKE 15 SCHWALBE und ECKE 9, dahinter ECKE 43. Bild: Heimatgemeinschaft Eckernförde.

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kutter/ecke_15_schwalbe.txt · Zuletzt geändert: von martin