GERDA
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | GERDA |
| Fischereikennzeichen | LEBA 7 GRO 33 CUX 8 ab 1965: ECKE 28 |
| Unterscheidungssignal | 1937: DAZZ ab 1949: DKDG |
| Eigner | Richard Much Wwe. Bertha Much, Karl Much & Gerda Griener Karl Marckwardt Werner & Fritz Jagemast ab ca. 1987: Günter Jung, Niedernhausen |
| Typ | Fischkutter später Motoryacht |
| Baujahr | 1937 |
| Bauwerft | Franz Goetz, Rügenwalde |
| Register | SSR-HL 1102 |
| Status | 1986 außer Dienst gestellt und aufgelegt ca. 1987 zur Motoryacht umgebaut 1990 nicht mehr in der Amtlichen Liste verzeichnet Verbleib unbekannt |
| Technische Daten | |
| Länge | 13,36 m ab 1965: 13,75 m |
| Breite | 4,75 m |
| Tiefgang | 1,63 m |
| Vermessung | 18 BRT / 6 NRT später: BRZ 52 / NRZ 18 ab 1965: 52,4 cbm |
| Maschine | Modag, 75 PS ab 1965: Modag, 100 PS |
ECKE 28 GERDA
Herkunft
Die GERDA war der dritte bekannte Träger des Fischereikennzeichens ECKE 28. Sie wurde 1937 auf der Werft Franz Goetz in Rügenwalde gebaut.
Der Kutter war mit 18 BRT und 6 NRT vermessen. Später erscheinen BRZ 52 und NRZ 18. Die Maße werden mit 13,36 × 4,75 × 1,63 m angegeben. Als Antrieb diente ursprünglich ein 75-PS-Modag-Motor aus Darmstadt.
Das Ruderhaus war zunächst ockerfarben, später marinegrau.
Am 20. August 1938 wurde die GERDA als LEBA 7 unter Richard Much in Leba geführt. Der Eintrag ist auch im Lebaer Bürgerbrief Nr. 83 vom September 2011 erwähnt.
Kriegseinsatz
Im August 1940 wurde die GERDA im Rahmen des Kriegsmarine-Unternehmens „Seelöwe“ herangezogen und als H 622 b Mo geführt.
Noch 1940 erfolgte die Rückgabe.
Großenbrode und Cuxhaven
In den 1940er Jahren fuhr die GERDA als GRO 33 unter Richard Much in Großenbrode. Ab 1949 ist das Unterscheidungssignal DKDG belegt.
Am 17. August 1951 wurde der Kutter im Seeschiffsregister Lübeck unter SSR-HL 1102 eingetragen. Heimathafen war Großenbrode.
Am 8. Juli 1959 werden Wwe. Bertha Much, Karl Much und Gerda Griener aus Großenbrode als Eigner genannt.
Von 1960 bis 1962 wurde die GERDA für Betontransporte beim Bau der Fehmarnsundbrücke eingesetzt.
Am 9. November 1962 wurde der Kutter verkauft. Am 22. November 1962 wurde er als CUX 8 unter Karl Marckwardt mit Heimathafen Cuxhaven geführt. Dort wurde die GERDA in der Krabben- und Beifangfischerei eingesetzt.
Eckernförder Zeit
1965 wurde die ehemalige LEBA 7 / CUX 8 GERDA aus Cuxhaven angekauft und kam zu Werner und Fritz Jagemast nach Eckernförde.
Werner Jagemast und Fritz Jagemast waren Brüder. Beide waren Eigner der ECKE 28 GERDA.
Im Deutschen Fischerei-Almanach ist die GERDA 1965 erstmals mit Namen als ECKE 28 GERDA verzeichnet.
Für die Eckernförder Zeit werden 52,4 cbm Vermessung, 13,75 m Länge und ein 100-PS-Modag-Motor genannt.
Letzte Fischereijahre
Miteigner Werner Jagemast verstarb 1983.
Der Kutter wurde daraufhin 1983 kurz in Eckernförde aufgelegt. Anschließend fischte Fritz Jagemast mit der ECKE 28 GERDA weiter.
Bis 1986 blieb die GERDA unter Fritz Jagemast in Fahrt.
1986 wurde der Kutter außer Dienst gestellt, aufgelegt und zum Verkauf angeboten.
Umbau zur Motoryacht
Etwa 1987 wurde die GERDA an Günter Jung aus Niedernhausen verkauft.
Anschließend erfolgte der Umbau zur Motoryacht GERDA.
1990 war das Schiff nicht mehr in der Amtlichen Liste verzeichnet.
Der weitere Verbleib ist unbekannt.
Hafenbild 1984
Ein Hafenbild aus dem Jahr 1984 zeigt den Eckernförder Binnenhafen mit mehreren identifizierbaren Fahrzeugen.





Diskussion
Moin. Werner und Fritz Jagemast waren Brüder. Beide waren Eigner der ECKE 28 GERDA. Miteigner Werner Jagemast verstarb 1983. Der Kutter wurde 1983 kurz in Eckernförde aufgelegt. Bis 1986 fischte Eigner Fritz Jagemast mit ECKE 28 GERDA weiter. 1986 wurde die GERDA außer Dienst gestellt. Stand zum Verkauf und Aufgelegt. Ca. 1987 verkauft an Günter Jung aus Niedernhausen. Umbau zur Motoryacht GERDA. 1990 nicht mehr in der Amtlichen Liste verzeichnet. Verbleib unbekannt.