HEIMATLAND
| Allgemeines | |
|---|---|
| Name | HEIMATLAND |
| Fischereikennzeichen | ECKE 33 ab 1955: SO 276 ab 1959: SR 3 ab 1963: ECKE 7 ab 1964: SB 15 ab 2009: SH 11 ab 2009: MAA 1 |
| Unterscheidungssignal | DJDZ |
| Eigner | Erich Blauhut Erich & W. Blauhut H. J. Krüger J. Krüger E. O. Müller Sven Detlefsen |
| Typ | Fischkutter |
| Baujahr | 1950 |
| Bauwerft | Siegfried-Werft, Eckernförde |
| Status | 2011 außer Dienst 2016 im Obereiderhafen Rendsburg aufgelegt 2024 abgewrackt |
| Technische Daten | |
| Länge | DFA 1951: 16,45 m nach Spiering: 18,00 m |
| Breite | DFA 1951: 5,60 m nach Spiering: 5,70 m |
| Tiefgang | DFA 1951: 2,36 m |
| Vermessung | 43 BRT / 11 NRT |
| Maschine | Modag, 125 PS später 150 PS ab 1970 KHD, 300 PS ab 1994 MWM |
ECKE 33 HEIMATLAND
Bau und Eckernförder Zeit
Die HEIMATLAND wurde 1950 auf der Siegfried-Werft in Eckernförde gebaut. Der Kutter war mit 43 BRT und 11 NRT vermessen.
Die Maße werden unterschiedlich angegeben. Im Deutschen Fischerei-Almanach von 1951 erscheinen 16,45 × 5,60 × 2,36 m. Nach Spiering werden dagegen 18,00 × 5,70 m genannt.
Als Antrieb diente zunächst ein 125-PS-Modag-Motor, später eine Maschine mit 150 PS. 1970 erhielt der Kutter einen 300-PS-KHD-Motor, 1994 einen MWM-Motor.
1950 wurde die HEIMATLAND als ECKE 33 unter Erich Blauhut in Eckernförde geführt.
Weitere Kennzeichen
Im Juni 1955 wurde der Kutter als SO 276 geführt. Eigner waren Erich Blauhut und W. Blauhut, der als Schiffsführer genannt wird.
Im November 1959 erhielt das Schiff das Fischereikennzeichen SR 3.
Im Oktober 1963 kam die HEIMATLAND wieder unter ein Eckernförder Kennzeichen und wurde als ECKE 7 HEIMATLAND geführt.
Im Deutschen Fischerei-Almanach von 1964 erscheint der Kutter einmalig fehlerhaft als ECKE 7 HEIMAT. Nach Spiering lautete der Name durchgehend HEIMATLAND.
Im Oktober 1964 wurde die HEIMATLAND als SB 15 unter H. J. Krüger in Burgstaaken geführt.
1990 erscheint J. Krüger als Eigner.
SH 11 und MAA 1
Im Februar 2009 lag die HEIMATLAND als SH 11 aufgelegt. Eigner war E. O. Müller, Schiffsausrüstung, Heiligenhafen.
Im März 2009 wurde der Kutter als MAA 1 unter Sven Detlefsen in Maasholm geführt.
Im Dezember 2011 wurde die HEIMATLAND außer Dienst gestellt.
Aufgelegt in Rendsburg
Nach Mitteilung von Bernd Gradlowski lag die HEIMATLAND später im Obereiderhafen Rendsburg und wurde bei Ebay für 2.900 Euro zum Verkauf angeboten.
Am 15. November 2016 drohte der Fischkutter im Sportboothafen beziehungsweise Obereiderhafen Rendsburg zu sinken. Die bordeigene Lenzpumpe war defekt. Die Feuerwehr pumpte rund 15.000 Liter Wasser aus dem Schiff.
Der Kutter lag zu diesem Zeitpunkt seit etwa fünf Jahren in Rendsburg und sollte zu einem Taucherschiff umgebaut werden. Der letzte Eigner war nicht auffindbar.
Nach dem Vorfall sollte das Schiff für geschätzte 50.000 bis 100.000 Euro an Land gesetzt und entsorgt werden.










Diskussion
Die HEIMATLAND wurde am 21.11.2024 vom Obereiderhafen in das Trockendock der Nobiskrug Werft in Rendsburg geschleppt, und dort abgewrackt.